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03.02.2006

Presse-Grosso verliert 2005 abermals Umsatz und Absatz

Die 78 deutschen Presse-Großhandelsunternehmen mussten auch im Jahr 2005 einen Rückgang beim Umsatz und Absatz gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Wie der Bundesverband Presse-Grosso, Köln, (BVPG) mitteilte, sank der Umsatz gegenüber 2004 um 3,13 Prozent auf 2,849 Mio. Euro, der Absatz um 3,91 Prozent auf 3,263 Mio. Exemplare. Mit 4,39 Prozent besonders stark fiel der Absatzrückgang im Kernsortiment des Presse-Grossos aus, der Presse. Der Presse-Absatz erreichte 2005 3,195 Mio. Exemplare, mit denen das Presse-Grosso einen Umsatz von 2,790 Mio. Euro erwirtschaftete. Nach Angaben des BVPG ist damit der Absatz bei Zeitungen und Zeitschriften seit zehn Jahren rückläufig. Dabei sei die Differenz von Absatz- und Umsatzentwicklung immer weiter zurückgegangen. Dass sie zuletzt nur noch 0,78 Prozentpunkte betrug, wertet der BVPG als Beleg dafür, dass der Spielraum für Preiserhöhungen abgenommen habe.


(sgo) 03.02.2006

03.02.2006

Kioske schöpfen Verdienstmöglichkeiten nicht aus

Wenn sich die rund 2000 Kioske – 1.200 davon im Besitz des kränkelnden Kioskbetreibers Valora -  in der Schweiz weiterhin darauf konzentrieren, Zeitungen und Zeitschriften, Tabakwaren sowie Süßigkeiten zu verkaufen, können sie die stagnierenden Umsätze nicht markant verbessern. Dies hat eine Mercer-Analyse «Zukunft Kiosk: Convenience-Strategien in der Schweiz» ergeben. Die zu Mercer Inc., New York, gehörende Unternehmensberatungsfirma schlägt stattdessen vor, das Convenience-Segment, d.h., Produkte von simpler Zubereitung und/oder sofortigem Verzehr, stark auszubauen.

Wer ein Basisangebot an Lebensmitteln sowie Waren des täglichen Gebrauchs präsentiere, bediene eine spontane Nachfrage der Kunden, die in diesem Fall weniger preiskritisch seien als beim Vorratseinkauf im Supermarkt. Damit sei das Margenpotenzial viel höher. Trotz Läden wie Pronto (Coop), K-Fresh, K-Snack, Aperto und Avec (Migros und Valora) sei der Schweizer Convenience-Markt «noch unterentwickelt», heißt es in der Studie. Der gesamte Markt belaufe sich auf drei Mrd. Franken, 1,6 Mrd. Franken davon auf Kioske und 1,4 Mrd. Franken auf  Tankstellenshops und andere Verkaufstellen.


(kl) 03.02.2006



Lag der SPIEGEL Ende 2004 in der Bilanz der umsatzstärksten Abo-Zeitschriften noch auf Platz drei - hinter HÖRZU und TV HÖREN UND SEHEN -, so hat das Hamburger Nachrichtenmagazin Ende 2005 die Spitze in dieser Rangliste erreicht. Dabei profitierte der SPIEGEL nicht nur von sinkenden Verkäufen der Nächstplatzierten, sondern schraubte den eigenen Abo-Umsatz durch höhere Verkaufszahlen und den gestiegenen Abonnementspreis um beachtliche 18 Prozent in die Höhe. Größter Neueinsteiger unter den Top 100 - und einziger Auflagenmillionär im Festbezug - ist Springers TV DIGITAL. Mit einem Brutto-Umsatz knapp unter 50 Mio. Euro gelang der 14-täglichen Fernsehzeitschrift im zweiten Jahr des Bestehens der Sprung unter die Top 5 im Abonnement. mehr...

30.01.2006

Online-Enzyklopädie Wikipedia kommt als Print-Ausgabe
Die Berliner Zenodot-Verlagsgesellschaft, eine Tochter von Directmedia Publishing, hat angekündigt, eine 100-bändige Print-Ausgabe der freien Enzyklopädie Wikipedia herauszugeben. Die wahrscheinlich umfangreichste zeitgenössische Enzyklopädie soll WP 1.0 heißen und Ende 2006 in den Handel kommt. Gespeist wird das Nachschlagewerk wohl aus den deutschsprachigen Artikeln der Website http://de.wikipedia.org. Wie der Verlag mitteilt, sollen Ende des Jahres die ersten zwei Bände der neuen Enzyklopädie erscheinen. Ab Januar 2007 sollen monatlich zwei Bände mit jeweils 800 Seiten folgen. In etwa fünf Jahren wird die Print-Enzyklopädie voraussichtlich abgeschlossen sein. Um das Projekt finanzieren zu können, muss zunächst eine ausreichende Zahl an Subskribenten gewonnen werden. Vorbesteller sollen pro Band 14,90 Euro zahlen, im Buchhandel kostet ein Band 18,50 Euro.


(ak) 30.01.2006

02.02.2006

Neue Weltbild!-Buchhandlung in Frechen
Am 9. Februar eröffnet in Frechen eine 400 Quadratmeter große Weltbild!-Buchhandlung. Angeboten werden Bücher, Musik, Filme, Hörbücher. Hinter der Weltbild!-Buchhandlung stehen zu je 50 Prozent die Buchhandlung Hugendubel und Weltbild. Das neue Konzept richtet sich an Kunden des Weltbild-Versandhandels, die über das Katalogangebot hinaus eine größere Auswahl an Buchtiteln suchen. Die Filialleitung übernimmt Petra Kreit.
Weltbild!-Filialen gibt es bereits in Gießen, Ratingen, Weilheim und Weimar.


(ak) 02.02.2006

27.01.2006

Lesezirkel: MA 2006/I zeigt leichte Reichweitengewinne

Die aktuelle Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) bescheinigt dem Lesezirkel eine Reichweite von 17,3 Prozent unter den erwachsenen Bundesbürgern. In Leserzahlen ausgedrückt bedeutet dies: Die Zeitschriftenprogramme der LZ-Branche erreichen derzeit 11,2 Mio. Leser und somit 200.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Vergleich: Die BILD AM SONNTAG - im Vorjahr noch gleichauf - verliert leicht und erzielt aktuell eine Reichweite von 16,7 Prozent.
Um sich verstärkt als Werbeträger zu positionieren und den positiven Umsatztrend des Vorjahres zu bestätigen, können die Lesezirkel in der aktuellen MA vor allem auf vier Eckwerte hinweisen:
  • In der Leserschaft der Zeitschriftenvermieter dominieren mit einem Anteil von 58 Prozent Frauen.
  • 55 Prozent der Lesezirkelnutzer gehören zu der von der Werbewirtschaft besonders avisierten Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren an.
  • Genau die Hälfte der LZ-Leser verfügen als Haushalt über ein Nettoeinkommen von mehr als 2.000 Euro pro Monat.
  • In 53 Prozent der Haushalte, die den Lesezirkel nutzen, gibt es zwei Verdiener.
In allen vier Eckwerten zeigt die MA 2006/I ein um einen Prozentpunkt höheres Ergebnis als die Erhebung des Vorjahres.


(rk) 27.01.2006

27.01.2006

Jürgen Ueckert erhält Gesamtprokura bei buch + presse

Jürgen Ueckert, 49, der bisher die Vertriebsleitung Verlage beim Buch- und Presse Großvertrieb Hamburg verantwortete, hat mit Wirkung zum 1. Januar die Gesamtprokura erteilt bekommen. Damit verantwortet er nun alle Kundenbeziehungen, die gesamte Vertriebsleitung sowie das Marketing. Er wird unterstützt von Katrin Pögel, die zum gleichen Termin die Vertriebsleitung Verlage übernommen hat. Für einzelne Vertriebslinien ist wie bisher Isabelle Hinze verantwortlich.


(um) 27.01.2006

27.01.2006

Partner Pressevertrieb ändert Firmierung
Der Name des Stuttgarter Nationalvertriebs Partner Pressevertrieb lautet sofort

Partner Medienservices GmbH.

Die neue Firmierung soll die Breite des Leistungsspektrums für Verlage und andere Kunden signalisieren, zu dem in immer stärkerem Maß auch Marktforschungs-, Marketing-Dienstleistungen und kaufmännische Abwicklungen gehören. Neu in die Geschäftsführung wurde Franz Rössle von der Partner-Tochter Profidata Marketingservices berufen.


(is) 27.01.2006

27.01.2006

Studie: Konzentration in der Buchbranche beschleunigt sich
Der Konzentrationsprozess in der Buchbranche hat sich 2005 deutlich beschleunigt, belegt die Studie „Transaktionsmonitor Verlagswesen 2005“ der Unternehmensberatungsfirma Cross Media Consulting. Die Studie verzeichnet insgesamt 138 Übernahmen und Beteiligungen, 47 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten Transaktionen gab es im Bereich Fachinformationen (42), gefolgt von 22 Bewegungen im Buchhandel und 15 im Bereich Special/General Interest-Verlagen.
Im Buchhandel hat sich die Zahl der Transaktionen 2005 gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. “Dies ist auch ein klares Anzeichen für die rasche Zunahme der Konzentration in dem noch immer recht fragmentierten Markt”, so die Analyse der Studie. Die größten Deals waren der Kauf von Gondrom durch Thalia, die Übernahme der Wohlthat-Filialen durch Weltbild sowie der Kauf der Buchhandlung Schmorl & von Seefeld durch Hugendubel.
Die 84 Seiten umfassende Studie “Transaktionsmonitor Verlagswesen 2005” ist am 19. Januar erschienen und enthält eine detaillierte Dokumentation aller 138 registrierter Transaktionen. Interessenten erhalten die Studie bei Cross Media Consulting. Die PDF-Datei kostet 289 Euro, das Print-Dokument 310 Euro.


(ak) 27.01.2006

25.01.2006

Pflichttermin für Jäger und Sammler
Sammelkarten, Sticker und die neuesten Merchandising-Hits: Vom 2. bis 7. Februar zeigen Hersteller und Zwischenhändler auf der Nürnberger Spielwarenmesse die Trends (gleich: Umsatzbringer) von morgen. Mit dabei u.a. der Yu-Gi-Oh!-Spezialist Upper Deck (Halle 10.1) und diverse Lizenzprodukte von Herr der Ringe bis zu Fanartikeln des Deutschen Fußball-Bundes (Hallen 10 und 12). Der Eintritt für Besucher kostet an der Tageskasse 20 Euro. Mehr Info: www.spielwarenmesse.de.


(is) 25.01.2006

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