Direktgeschäft: „Presse-Abos sind keine Ramschware“

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Der Bundesverband Abonnement, vormals BMD, kündigt eine Initiative für die Werthaltigkeit von Presseabonnements an. Es sei leider kein neues Phänomen, dass im Rahmen bestimmter Angebotsformen Zeitschriften immer wieder mit sehr starken Rabatten oder hohen Zugaben angeboten werden.

Besonders im Internet wüte ein massiver Kampf um den Kunden mit teuren Prämien und fast kostenlosen Angeboten. Im Bundesverband der Medien- und Dienstleistungshändler der am 19. Oktober in Würzburg durch Beschluss einer Mitgliederversammlung in Bundesverband Abonnement umbenannt wurde, ist man sich dagegen einig: Derartige Angebote sind geschäftsschädigend, das Qualitätsbewusstsein für journalistische Arbeit wird nachhaltig ruiniert und die Strahlkraft und die Wertigkeit der Zeitschriftenmarken geht verloren. Regelmäßig suchen daher Verlage, deren Verbände und ihre im Bundesverband Abonnement versammelten Handelspartner, die werbenden Unternehmen, nach wirksamen und vor allem rechtlich haltbaren Lösungen.

Der Bundesverband Abonnement hat daher eine Erklärung angekündigt, die als Diskussionsgrundlage über die Höhe von Rabatten und Zugaben dienen soll. Im Regelwerk sollen bis zum Jahresende konkrete Vorschläge für die Eindämmung besonders auffälliger Rabattformen erarbeitet werden. Erste Beratungen hierzu haben am 19. Oktober im Fachbeirat Presse des Bundesverbandes Abonnement stattgefunden. „Der jetzt in Würzburg modernisierte Verband mit neuer Satzung und neuer Struktur hat unter anderem das Ziel, nicht nur über den Wert von Abonnements zu reden, sondern hierzu auch konkret beizutragen. Zeitschriften-abonnements sind keine Ramschware. Dafür muss ordentliches Geld bezahlt werden“, betonte Ludwig von Jagow, Geschäftsführer des Bundesverbands Abonnement.

Dem Bundesverband Abonnement gehören nach der vor wenigen Wochen erfolgten Verschmelzung der Arbeitsgemeinschaft Abonnentenwerbung e. V. (AGA) und des Bundesverbandes der Medien- und Dienstleistungshändler e.V. (BMD) über neunzig Unternehmen an, dazu zählen Zeitschriften- und Zeitungsverlage ebenso wie werbende Handelsunternehmen, Abonnement-Verwaltungsfirmen und dem Abonnementgeschäft verbundene Service-Unternehmen.




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(rd) 21.10.2016


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