Online-Handel erzielt Umsatzplus

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Der stärkste Wachstumstreiber des Handels ist der Online-Handel mit einem Plus von 11,1 Prozent im 1. Halbjahr 2017 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016, dass bestätigt die große Verbraucherstudie des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh).

Die Verbraucher brachten dem Online-Handel einen Brutto-Umsatz von 13,9 Mio. Euro zwischen April und Juni 2017 ein. Der Kaufwert des gesamten interaktiven Handels befand sich bei rund 15 Mio. Euro, im Vorjahr waren es 13,6 Mio. Euro. Damit hat der Onlinehandel einen Anteil an dem Gesamtumsatz von 93 Prozent des interaktiven Handels. Digitale Dienstleistungen wie elektronische Tickets, Downloads, Hotelbuchungen etc. verzeichnen einen Umsatz von 4,1 Mio. Euro und damit ein Plus von 13,7 Prozent.

Die Online-Umsätze bei Büchern und E-Books gingen um ein Minus von 7,2 Prozent zurück und lagen damit unter dem Wert des Vorjahres von 890 Mio. Euro bei 826 Mio. Euro. Jedoch verzeichneten sich im Bereich Computer, Zubehör und Spiele Online-Umsätze im Wert von 1,1 Mio. Euro und dehnten sich damit auf 29,7 Prozent aus. Im der Nische „Elektroartikel und Telekommunikation“ nahm der Umsatz des Online-Handels um 16,7 Prozent zu und erklomm einen Wert von 2.612 Mio. Euro.

Der „Tägliche Bedarf“ erfreut sich einem Umsatzzuwachs von insgesamt 24,9 Prozent auf 948 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es 759 Mio. Euro. Eine steigende Akzeptanz im Warenbereich „Lebensmittel“ lässt sich durch einen Online-Umsatz von 272 Mio. Euro und damit 28,9 Prozent mehr als im Vorjahr aufzeigen. Um 11,6 Prozent stieg der Online-Umsatz der Warengruppe „Freizeit“ und lag damit bei 1.812 Mio. Euro. Der Bereich „DIY und Blumen“ bescherte einen Online-Umsatz von 532 Mio. Euro und stieg damit um 32,4 Prozent.

Fast die Hälfte des Gesamtumsatzes besetzten die Online-Marktplätze mit einem Wachstum von 2,5 Prozent auf einen Umsatz von 6,6 Mio. Euro, doch auch die Mulitchannel-Versender folgten mit einem Zuwachs von 21,1 Prozent und einem umgesetzten Wer von 5,6 Mio. Euro. Versender mit der Herkunft aus dem stationären Geschäft verzeichneten ein Plus von 27,5 Prozent mit 2,3 Mio. Euro als Umsatz.

Die Branche setzte alleine im vorherigen Jahr im Privatkundengeschäft Waren im Wert von 52,7 Mrd. Euro. Aktuell hat der Online-Handel mit Waren daran einen Anteil von über 90 Prozent. Der bevh erwartet dieses Jahr für den interaktiven Handel insgesamt ein Wachstum von acht Prozent auf ca. 61,7 Mrd. Euro. Für den E-Commerce-Bereich rechnet der Verband mit einem klaren zweistelligen Zuwachs um elf Prozent auf rund 58,5 Mrd. Euro.



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(ak) 14.07.2017


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