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Springer wächst digital und verliert im Vertrieb

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Die Axel Springer SE hat heute die Geschäftszahlen für das Jahr 2016 präsentiert. Foto: Axel Springer

Axel Springer hat 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 3,29 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Konzern wuchs damit im Vergleich zum Vorjahr konsolidierungs- und währungsbereinigt um 4,1 Prozent. Der Konzernüberschuss legte um 47,7 Prozent auf 450 Mio. Euro zu. Das Ebitda stieg um 6,5 Prozent auf 595,5 Mio. Euro.

Dabei hat das Digitalgeschäft für Axel Springer noch einmal an Bedeutung gewonnen. Der Konzern erwirtschaftet mittlerweile 67,4 Prozent seines Konzernumsatzes, 84,8 Prozent seiner Werbeerlöse und 72,5 Prozent seines Ebitda mit digitalen Aktivitäten. Die Umsatzerlöse mit digitalen Medien stiegen um 10,7 Prozent.

Die Vertriebserlöse hingegen entwickelten sich bereinigt um 3,5 Prozent auf 646,9 Mio. Euro rückläufig. Die Werbeerlöse legten vor allem aufgrund des Wachstums der Rubriken- und Vermarktungsangebote um 5,5 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zu.

Bild und Welt legen im Digitalabo zu

Im Segment der Bezahlangebote berichtet der Konzern von einer Zunahme zahlender Abonnenten für die Digitalangebote von Bild und Welt sowie von deutlichen Fortschritten bei der internationalen Expansion von Business Insider, Politico und Upday. Bild und Welt kamen im Dezember 2016 auf insgesamt rund 421.000 Digitalabonnenten, etwa 9,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das gesamte Segment der Bezahlangebote verzeichnete jedoch einen Umsatzrückgang von bereinigt 1,6 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro.


Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Döpfner will 2017 den Fokus auf die Ertragssteigerung legen/ Foto: Axel Springer SE

Der Konzern hat damit nach eigenen Angaben seine strategischen und wirtschaftlichen Prioritäten im Geschäftsjahr 2016 erfolgreich umgesetzt. Zusammenfassend erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Döpfner: „In einem erfolgreichen Jahr 2016 haben wir weiter in Wachstum investiert und unsere Position als Europas führender Digitalverlag weiter ausgebaut. Diese Strategie zahlt sich aus: Axel Springer verfügt heute über das weltweit umsatzstärkste Rubrikenportfolio mit einer großen Zahl marktführender Angebote. Gleichzeitig sehen wir in einer sich rapide verändernden Welt hohen Bedarf an Orientierung und Verlässlichkeit, die nur starke Medienmarken bieten können. In diesem Jahr wollen wir die Potenziale unserer Aktivitäten noch besser ausschöpfen und den Fokus auf weitere Ertragssteigerungen richten.“

2017 will sich Axel Springer darauf konzentrieren, die Potenziale der neu erworbenen und bestehenden Geschäfte optimal zu nutzen und Synergien zu heben. Dabei soll der Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Laut Prognose soll der Anstieg der Werbeerlöse den leichten Rückgang der Vertriebserlöse und der übrigen Erlöse voraussichtlich überkompensieren. Mittelfristig geht der Konzern davon aus, dass sich das Ebitda im Segment der Bezahlangebote bei leicht rückläufigen Umsätzen weiterhin stabil entwickeln wird.


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(wr) 09.03.2017


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