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Axel Springer gründet Unternehmensberatung

%%%Axel Springer gründet Unternehmensberatung%%%

Christoph Keese, seit 2004 u.a. als Chefredakteur Welt am Sonntag und Welt Online und später als Executive Vice President für Springer tätig, wird Co-Geschäftsführer des neuen Beratungsunternehmens/ Foto: Axel Springer SE

Axel Springer stärkt den Bereich digitaler Dienstleistungen und gründet unter dem Namen Axel Springer hy GmbH ein Beratungsunternehmen. Damit will der Verlag Kunden bei der digitalen Transformation unterstützen.

Die neue Beratung basiert auf einer Unternehmensbeteiligung von Springer. Seit 2013 hält der Verlag Anteile an der hy! GmbH, die in der Neugründung aufgehen soll. Zudem sind das Wirtschaftsprüfungsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG in Deutschland sowie die Personalberatung Egon Zehnder als strategische Partner an dem Vorhaben beteiligt. 60 Prozent der Gesellschaftsanteile hält Springer, 40 Prozent gehören dem Management sowie den Gründern der hy! GmbH.

Geschäftsführer von Axel Springer hy werden Christoph Keese, 52, und Lars Zimmermann, 42. Keese hatte Anfang April den Bereich der konzernweiten Public-Affairs-Aktivitäten von Axel Springer im In- und Ausland abgegeben, um „sich innerhalb der Axel Springer Unternehmensgruppe einer neuen unternehmerischen Aufgabe“ zu stellen, wie es damals in einer Mitteilung hieß. In seiner neuen Position als Geschäftsführer von Axel Springer hy soll er auch weiterhin medienpolitische Themen betreuen und einige Mandate beibehalten.

Co-Geschäftsführer Lars Zimmermann war zuletzt Geschäftsführer der hy! GmbH. Die Gründer der Gesellschaft – Aydo Schosswald, Hans Raffauf und Rupert Hoffschmidt – sollen dem neuen Unternehmen beratend verbunden bleiben.

Die Position des Chief Operating Officer übernimmt Jan Wildhirth, 32. Er kam 2016 von der Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer zu Axel Springer. Senior Vice President mit Verantwortung für den Bereich „Innovation Hub as a Service“ wird Sebastian Herzog, 34. Er war zuvor Teil der Leitung des Lufthansa Innovation Hubs. 

Verlage stoßen ins Beratungsgeschäft vor

Springer reagiert mit der Neugründung auf die laut Unternehmensangaben steigende Nachfrage nach individuellen Konzepten, um auf disruptive Herausforderungen zu reagieren. Der Konzern habe derlei Anfragen vermehrt aus Privatwirtschaft und öffentlicher Hand erhalten. Als Zielgruppe hat sich Springer mit der Beratung vor allem Aufsichtsräte, Vorstände, Geschäftsführer und Manager der obersten Führungsebenen gesetzt. Sie sollen bei der Entwicklung von Strategien und Stärkung der eigenen Innovationskraft unterstützt werden.

Springer ist nicht das erste deutsche Verlagshaus, das sich auf den Bereich der Unternehmensberatung vorwagt. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (u.a. Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Die Zeit) ist bereits seit 1995 Alleineignerin des Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmens Prognos AG. Auch Condé Nast (u.a. Vogue, Glamour, GQ) ist in dem Bereich aktiv: 2015 erweiterte der Verlag das Angebotsspektrum seiner Content-Marketing-Agentur Conde Nast Manufaktur um strategische Medienberatung. Und Hubert Burda Media (u.a. Focus, Bunte) bietet unter anderem mit seinem Unternehmensbereich BurdaDirect Beratungsleistungen an, z.B in den Bereichen Affiliate Marketing, Search Engine Advertising und Social Media.


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(wr) 08.05.2017


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