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Springer kämpft weiter um Vertriebsgeschäft, gewinnt aber im Digitalen

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Axel Springer hat mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres die eigenen Erwartungen übertroffen und hebt deshalb die Prognose für das Gesamtjahr 2017 an/ Foto: Axel Springer

Der Digitalverlag Axel Springer hat für das erste Halbjahr 2017 seine Konzernbilanz vorgelegt. Demnach stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent auf rund 1,7 Mrd. Euro. Der Konzernüberschuss lag bereinigt bei 169,5 Mio. Euro und damit rund 16 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch das EBIDTA legte um rund 16 Prozent zu.

Im Bereich der Bezahlangebote, die sich auf nationaler Ebene vor allem aus den Bild- und Welt-Gruppen zusammensetzen, legte der Umsatz um 2,3 Prozent auf 725,4 Mio. Euro zu. Dies wurde vor allem durch die positive Entwicklung in internationalen Märkten und im Digitalbereich geprägt. Der Anteil des Printgeschäfts, das laut Springer nach wie vor rückläufig ist, liegt dennoch bei immerhin 77,2 Prozent. Der Rückgang dort konnte insgesamt durch das Wachstum der digitalen Bezahlangebote (u.a. Business Insider, eMarketer) überkompensiert werden.

Vertriebsgeschäft im Inland verliert weiter an Bedeutung

Auch die Vertriebserlöse des Verlags legten zu, wenn auch nur leicht. Springer erwirtschaftete hier ein Plus von 0,5 Prozent auf 314,8 Mio. Euro. Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte lagen sie sechs Prozent unter Vorjahreswert. Während das Vertriebsgeschäft hierzulande um 5,7 Prozent zurückging, wuchs es in internationalen Märkten um 34,1 Prozent an.

Das Werbegeschäft legte derweil kräftig zu. Springer verzeichnete hier ein Plus von fast zwölf Prozent auf rund 1,2 Mrd. Euro. Damit erwirtschaftet der Konzern nun 70,1 Prozent seines Umsatzes in diesem Bereich.

Springers Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Döpfner resümiert: „Unsere Investitionen insbesondere in das internationale Digitalgeschäft zahlen sich aus. Das lässt sich vor allem an der weiterhin hervorragenden Entwicklung der Rubrikenangebote ablesen. Auch die Bezahlangebote hatten aufgrund der anhaltenden Wachstumsdynamik von Business Insider und der bisher bestvermarkteten ‚Bild für Alle’ zum 65. Jubiläum zwei starke Quartale.“

Positiver Ausblick auf Gesamtjahr

Axel Springer erwirtschaftet mittlerweile 70,6 Prozent der Gesamterlöse im Digitalgeschäft. Zudem erzielt der Verlag fast 50 Prozent seines Umsatzes in internationalen Märkten. Auf Basis der aktuellen Ergebnisse hebt Springer die Prognose für das Gesamtjahr an und rechnet 2017 beim EBITDA mit einem Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Die Umsätze mit Bezahlangeboten sollen dabei auf Vorjahresniveau liegen, die Vertriebserlöse leicht unter dem Ergebnis von 2016.


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(wr) 02.08.2017


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