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Medienmarkt Schweiz: NZZ und AZ gründen Joint Venture

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Gemeinschaftlich die Zukunft der Regionalmedien sichern: Peter Wanner, Verleger der AZ Medien (l.), und Etienne Jornod, Verwaltungsratspräsident der NZZ-Mediengruppe/ Foto: Roman Beer

Die NZZ Mediengruppe und AZ Medien gründen in der Schweiz ein Gemeinschaftsunternehmen, in dem die regionalen Aktivitäten beider Häuser gebündelt werden. Dadurch soll die Zukunft des Regionalmediengeschäfts gesichert werden. NZZ und AZ sind jeweils zu 50 Prozent an der neu entstehenden Aktiengesellschaft beteiligt.

Die NZZ Mediengruppe bringt ihr gesamtes Regionalmedienportfolio in das Joint Venture ein. Dazu zählen Regionalzeitungen wie die Luzerner Zeitung, das St. Galler Tagblatt und die Wochenzeitung A – insgesamt 16 Print-Produkte. Weiterhin gehören Digitalportale, Radio- sowie auch TV-Sender zu diesem Bereich.

AZ Medien bringt all seine Angebote mit Ausnahme des Online-Portals Watson in das Gemeinschaftsunternehmen ein. Dazu zählen zehn regionale Zeitungstitel (u.a. Aargauer Zeitung, Badener Tagblatt, Schweiz am Wochenende), neun Special-Interest-Zeitschriften (u.a. Fit for Life, Kochen, wir eltern, Haustech) sowie ebenfalls Digitalportale, TV- und Radiosender und zusätzlich ein Buchportfolio. Auch die Druckgeschäfte von AZ und NZZ gehen in das Joint Venture über.

Führungsriege aus beiden Verlagen

Laut einer gemeinsamen Mitteilung repräsentiert das neue Unternehmen einen Umsatz von knapp 500 Mio. Schweizer Franken, eine Reichweite von knapp zwei Mio. Menschen in der Deutschschweiz sowie rund 2.000 Mitarbeiter.

Für die Führung des Unternehmens haben sich NZZ und AZ auf eine gemeinsame Lösung geeinigt. Peter Wanner, Verleger der AZ Medien, wird Präsident des Verwaltungsrats. Jörg Schnyder, derzeit Finanzchef und noch bis Anfang Juni 2018 interimistisch Vorsitzender der Unternehmensleitung der NZZ-Mediengruppe, wird Vizepräsident und Leiter des Finanzausschusses. Pascal Hollenstein, aktuell Leiter Publizistik der NZZ-Regionalmedien, verantwortet als publizistischer Leiter sämtliche Zeitungstitel des neuen Medienunternehmens. Axel Wüstmann, aktuell CEO der AZ Medien, wird CEO des Joint Ventures, und Jürg Weber, derzeit Leiter der NZZ-Regionalmedien, wird stellvertretender CEO.

Reichweite erhöhen, Größenvorteile erzielen

Das neue Joint Venture soll langfristig in die Weiterentwicklung der regionalen Marken und Produkte investieren und die digitale Transformation forcieren. Es soll partnerschaftlich mit der NZZ Mediengruppe zusammenarbeiten und dabei unter anderem deren Technologie-Dienstleistungen beziehen.

Etienne Jornod, Verwaltungsratspräsident der NZZ-Mediengruppe, sagt: „Die AZ Medien und die NZZ-Regionalmedien legen beide ihren strategischen Fokus auf die Publizistik und sind einer liberalen Grundhaltung verpflichtet. Gemeinsam können wir unsere Reichweite erhöhen und Größenvorteile erzielen. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Medienunternehmen, dessen Nachhaltigkeit durch die NZZ-Aktionäre und die Familie Wanner gewährleistet ist.“

Peter Wanner, Verleger der AZ Medien, fügt hinzu: „Regionalmedien leisten in der föderalistischen, direktdemokratischen Schweiz einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung. Gemeinsam gründen wir ein breit aufgestelltes, wettbewerbsfähiges Medienunternehmen, das die nötige Finanzkraft hat, um in die Zukunft zu investieren.“


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(wr) 07.12.2017


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