Zeit Online führt "Deutschland spricht" mit einem Dutzend Medienpartnern fort

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Zwei von mehreren Tausend Teilnehmern, die 2017 an der Premiere von "Deutschland spricht" teilnahmen. Nun wird das Projekt mit Partnern fortgesetzt. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Zeit Online

Elf deutsche Medienunternehmen – Print- und Online-Medien, Nachrichtenagenturen und Rundfunk-Formate – haben heute die gemeinsame Aktion „Deutschland spricht“ gestartet. Ziel ist es am 23. September zehntausende Diskussionspaare mit möglichst unterschiedlichen politischen Ansichten überall in Deutschland für Vier-Augen-Gespräche zusammenführen.

Beim ersten "Deutschland spricht", einer Initiative von Zeit Online, hatten sich im vergangenen Jahr 12.000 Personen angemeldet. In diesem Jahr rufen nun unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier elf Medienhäuser gemeinsam dazu auf, sich mit einem politisch Andersdenkenden zu treffen. Medienpartner sind: Chrismon und evangelisch.de, die Deutsche Presse-Agentur, die Schwäbische Zeitung, Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung und SZ.de, die Südwest-Presse, tagesschau.de und Tagesthemen (ARD-aktuell), Der Tagesspiegel, t-online.de, die Landeszeitung Lüneburg sowie Die Zeit und Zeit Online.

Die Medienpartner werden ihren Lesern in den kommenden Wochen aktuelle, für alle gleich lautende Fragen stellen, etwa: „Sollten deutsche Innenstädte autofrei werden?“ Oder: „Können Muslime und Nicht-Muslime in Deutschland gut zusammen leben?“ Anschließend findet ein Algorithmus anhand der Antworten Menschen, die nahe beieinander wohnen, aber möglichst unterschiedlich denken. Am Sonntagnachmittag des 23. September können sich die auf diese Weise vermittelten Diskussionspaare überall in Deutschland treffen. Einige der Teilnehmer werden nach Berlin eingeladen, wo sie mit ihrem Partner im Rahmen einer Veranstaltung diskutieren können, die der Bundespräsident mit einer Rede eröffnen wird.

Bei „Deutschland spricht“ kommt die Plattform „My Country Talks“ zum Einsatz, die von Zeit Online gemeinsam mit internationalen Partnern konzipiert und zusammen mit Google umgesetzt wurde. Die technische Entwicklung liegt bei der Berliner Agentur diesdas.digital.

In den kommenden Monaten sind auch in anderen Ländern „My Country Talks“-Veranstaltungen geplant: in der Schweiz, Norwegen, Österreich und Dänemark. Mit Medienhäusern in rund 30 weiteren Regionen gibt es nach Angaben des Zeitverlages bereits Vorgespräche.

Lesen Sie dazu auch:

Zeit Online entwickelt mit Partnern eine globale Plattform für Gespräche über Politik (7. März 2018)  


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(jf) 11.07.2018


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