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Tamedia schafft neue Struktur für digitale Zukunft im Lesermarkt

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Der digitale Lesermarkt, und speziell das Abonnement, stehen beim Schweizer Verlagshaus Tamedia künftig noch stärker im Fokus/ Foto: Raisa Durandi

Der Schweizer Verlag Tamedia plant zum 1. Januar 2019 seinen Unternehmensbereich Bezahlmedien, in dem unter anderem die Tages- und Sonntagszeitungen (z.B. Tages-Anzeiger, Le Matin, Berner Zeitung) sowie digitale Newsportale gebündelt sind, neu zu organisieren. Der Fokus liegt dabei auf den digitalen Aktivitäten, die künftig ausgebaut werden sollen.

Konkret werden drei neue Teams geschaffen. Das Team „Digital Product“ ist für die digitale Aufbereitung, Darstellung, und Verbreitung der redaktionellen Inhalte sowie die Produktentwicklung zuständig. Es soll gemeinsam mit den Redaktionen der abonnierten Tages- und Sonntagszeitungen die digitalen News-Inhalte, Apps und Plattformen weiterentwickeln sowie neue Formate und Tools einführen. Geleitet wird die Einheit von Christoph Zimmer, 41, bis Juni 2018 Leiter Kommunikation und Public Affairs bei Tamedia.

Das Team „Digital Revenue“ arbeitet an der Monetarisierung der digitalen Angebote. Darin inbegriffen sind die Angebots- und Preisgestaltung sowie der gesamte digitale Verkaufsprozess. Bereichsleiter dort ist Marc Isler, 40, seit 2016 Leiter des Digital Sales Development.

Schließlich soll es ein Team „Technologie“ geben, welches den Einsatz neuer Technologien für die Produktentwicklung im Bereich Bezahlmedien vorantreibt. Für die Leitung dieses Team schafft Tamedia neu die Position des Chief Technology Officer (CTO), für die die Rekrutierungsphase derzeit im Gange sei.


Volle Konzentration auf den Leser gibt Serge Reymond, Leiter Bezahlmedien bei Tamedia, als Leitlinie vor/ Foto: Tamedia

„Im Zentrum der neuen Organisation stehen unsere Leserinnen und Leser“, erklärt Serge Reymond, Leiter Bezahlmedien. „Ihnen wollen wir die hervorragenden Inhalte der Redaktionen optimal und auf sie zugeschnitten zur Verfügung stellen und sie dabei unterstützen, sich eine eigene Meinung zu bilden.“

Die Bezahlmedien (inklusive des Print-Geschäfts) sind für Tamedia der größte Umsatzbringer. Im ersten Halbjahr 2018 lieferten sie mit 285 Mio. Schweizer Franken rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes des Verlags. Gleichwohl ist der Umsatz mit Medienangeboten seit Jahren rückläufig. Zuletzt belasteten vor allem die sinkenden Print-Werbeerlöse das Geschäft.

Der nun neu ausgegeben Fokus auf den digitalen Lesermarkt gründet bereits auf einer Reihe von Initiativen, die Tamedia 2017 und in diesem Jahr angestoßen hat. So wurden bezahlpflichtige News-Apps, ein digitaler Tagespass und personalisierte Leseempfehlungen eingeführt. Zu den jüngsten Projekten gehören die digitale Kundenkarte für Abonnenten der Zeitungen und die neuen E-Paper-Apps der Bezahltitel. Durch diese uns weitere Neuerungen ist die Zahl der Digital-Abonnements in den vergangenen zwei Jahren laut Verlagsangaben von 35.000 auf 75.000 gestiegen.


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(wr) 08.11.2018


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