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Wall Street Journal setzt digitale Transformation fort

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Der Medienkonzern News Corp von Rupert Murdoch hat im Zeitraum von Juli bis September 2018 seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 2,52 Mrd. Dollar gesteigert. Das Flaggschiff Wall Street Journal (WSJ) und die britische Times und Sunday Times konnten im Digital-Abonnement zulegen. Somit lieferten digitale Angebote 33 Prozent des Umsatzes im Geschäft mit Nachrichten- und Informationsangeboten (Vorjahr: 27 Prozent).

Das Wall Street Journal zählte rund 1.584.000 Digital-Abonnenten – das sind gut 20 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, aber 6.000 weniger als bei der letzten Ausweisung Ende Juni. Die britische Times und deren Sonntagsausgabe Sunday Times kommen auf insgesamt 263.000 Digital-Abonnenten – etwa 24 Prozent über Vorjahresniveau, aber 2.000 Abos weniger als im vorangegangenen Quartal.

Sowohl das Verlagsgeschäft in den USA (Dow Jones, Herausgeber des WSJ) als auch in Großbritannien (News UK, Herausgeber von Times/Sunday Times) konnte zulegten. Dow Jones steigerte seinen Umsatz um drei Prozent, News UK um zwölf Prozent (dort wirkte sich der Ausstieg aus einer Kooperation im Gaming-Bereich mit Tabcorp positiv aus).

Der gesamte Unternehmensbereich „News and Information Services“ – zu dem auch Angebote in Australien gehören – wuchs um rund einen Prozent auf einen Umsatz von knapp 1,25 Mrd. Dollar. Damit liefert die Nachrichten- und Informationsangebote den größten Anteil am Gesamtumsatz von News Corp. Stärkeres Wachstum zeigten jedoch die digitalen Immobilien-Services und das Buchgeschäft (HarperCollins). Der deutliche Zuwachs im Gesamtumsatz von News Corp wurde auch durch die Konsolidierung von Foxtel begünstig – ein australischer Pay-TV-Sender, der im April entstand, als News Corp und das australische Telekommunikationsunternehmen Telstra ihre jeweils 50-prozentige Beteiligung an Foxtel sowie die 100-prozentige News-Corp-Tochter Fox Sports Australia in ein Unternehmen zusammenführten. Der bereinigte Umsatz von News Corp legte um vier Prozent zu.

Chief Executive Mark Thomson erklärt zu den Ergebnissen: "Im ersten Quartal* haben wir mit unserem Umsatz- und Ergebniswachstum unsere Strategie bestätigt, uns auf die digitale Entwicklung zu konzentrieren und im Zuge der weiteren Entwicklung des Werbemarktes besonders auf Abonnements zu setzen."

Und weiter: "Unsere Nachrichten- und Informationsangebote entwickelten sich positiv, wobei die Zahl der digitalen kostenpflichtigen Abonnements in vielen unserer Titel stieg. Dow Jones ist in seiner digitalen Transformation weit fortgeschritten, denn fast 65 Prozent der Abonnenten des Wall Street Journal sind ausschließlich digital. Dieses Wachstum wird durch das Professional Information Business ergänzt, das es uns ermöglicht, Produkte mit höherer Wertschöpfung über die gesamte WSJ-Kundenbasis zu verkaufen."

Die Entwicklung des Wall Street Journal trug auch dazu bei, dass sich der Vertriebsumsatz deutlich besser entwickelte als das Werbegeschäft. Im Vertrieb konnte News Corp um zwei Prozent zulegen, Dow Jones sogar um sieben Prozent. 54 Prozent seines Vertriebsumsatzes erwirtschaftete Dow Jones mit digitalen Angeboten. Der Werbeumsatz mit Nachrichten- und Informationsangeboten ging hingegen um sieben Prozent zurück.


*Das Geschäftsjahr 2019 begann für News Corp im Juli 2018



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(wr) 09.11.2018


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