Medien
Axel Springer bilanziert das Krisenjahr 2009: 2,61 Mrd. Euro setzte das Medienhaus um, rezessionsbedingt 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch das EBITDA fällt mit 333,7 Mio. Euro deutlich niedriger aus (Vj.: 486,2 Mio.). Mit diesem Ergebnis sei man jedoch angesichts des schwierigen Marktumfelds und hoher Investitionen im zweistelligen Millionenbereich in die Marken sowie für notwendige Umstrukturierungen sehr zufrieden, erklärt Vorstandschef Dr. Mathias Döpfner. Der Konzern stellt seinen Aktionären eine Dividende von 4,40 Euro pro Aktie in Aussicht.
Eine stabile Säule neben dem einbrechenden Werbegeschäft bleibt der klassische Print-Vertrieb: Mit 1,18 Mrd. Euro lagen die Erlöse nur geringfügig (3,3 Prozent) unter Vorjahr. Die inländischen Zeitungen konnten die Vertriebserlöse u.a. durch Copypreiserhöhungen sogar um 1,0 Prozent auf 631,8 Mio. Euro steigern. Im Zeitschriftenabsatz wurden 358,8 Mio. Euro erlöst, 4,0 Prozent weniger als im Vorjahr.
Im Segment Digitale Medien steigerte Springer den Umsatz um 24,4 Prozent auf 470,4 Mio. Euro, das EBITDA verdoppelte sich auf 43,2 Mio. Euro.
Für das laufende Geschäftsjahr 2010 prognostiziert Döpfner stabile oder leicht steigende Umsätze. Wachstumstreiber werde der digitale Bereich bleiben. Man wolle die finanziellen Spielräume für gezielte Verstärkungen in Wachstumssegmenten nutzen und bei zentralen Themen wie Bezahlinhalten im Internet konsequent in die Offensive gehen.
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(is) 10.03.2010
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