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Kleine Buchverlage fordern "faire" Marktbedingungen

Kleinverleger haben es bekanntlich schwer, sich zwischen den Dickschiffen der Branche zu behaupten. Ein neues Portal namens „Kleinfairlage“ will auf die Bedingungen der Kleinunternehmer im Verlagswesen aufmerksam machen, „um faire Konditionen für alle Beteiligten durchzusetzen“, heißt es.

„Wir wollten eine Plattform schaffen, die einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Viele wissen gar nicht, wie wenig kleine und mittlere Verlage und Autoren, die selbst verlegen, an jedem Buch verdienen. Die von Großhandel und Buchhandelsplattformen verlangten Rabatte sind unverschämt hoch. Wenn aber ein Verleger wenig verdient, haben auch die Autoren den Schaden“, so Patrick Zschocher, selbst Verleger und Initiator der Seite neben der Autorin Patricia Grüger.

Stein des Anstoßes ist für die beiden, dass Buchhandlungen aufgrund hoher Rabatte der Großverlage kaum Lektüre von Kleinverlagen im Sortiment haben. „Wir wünschen uns, dass sich neben den Verlegern viele Buchhändler finden, die unseren fairen Gedanken unterstützen und künftig die Bücher direkt beim Verlag ordern“, so die Initiatoren. Ihr Ziel ist es, dass auf dem Onlineportal www.kleinfairlage.de künftig alle kleinen und mittleren Verlage sowie Selbstverleger verzeichnet sind und in welchen Genres sie tätig sind. Über nicht näher konkretisierte „Artikel und Aktionen“ soll versucht werden „die aktuellen Bedingungen in der Buchbranche dauerhaft zu verändern“.


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(jh) 06.06.2013


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