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Verlagsbranche sieht steigende Akzeptanz digitaler Bezahlangebote

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Die Teilnehmer des International Paid Content Summit identifizierten eine Reihe von Aufgaben, die in diesem Jahr ganz oben auf ihrer digitalen Agenda stehen/ Foto: Axel Springer SE

Paid-Content-Angebote gewinnen bei Lesern zunehmend an Akzeptanz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Axel Springer unter den Teilnehmern des diesjährigen International Paid Content Summit. Der Branchentreff hatte 80 Experten internationaler Medienunternehmen aus 15 Ländern in Berlin zusammengebracht. 70 Prozent von ihnen gaben an, dass sie eine steigende Zahlungsbereitschaft seitens der Nutzer beobachtet haben.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die Medienmanager sehen in der Zusammenarbeit mit Facebook und Google beim Vertrieb von Digital-Abos noch großes Potenzial. Google wurde dabei ein deutlich kooperativeres Verhalten zugeschrieben als Facebook.

Stefan Betzold, Managing Director Bild Digital, erklärt: „Die Teilnehmer sind sich einig, dass in der Kooperation mit den Plattformen großes Potenzial liegt. Als Vertriebsweg können sie für Paid Content zukünftig noch eine zentrale Rolle spielen. Allerdings klafft zwischen gut gemeinten Ankündigungen und tatsächlichen Handlungen noch eine große Lücke. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Plattformen ihre Ankündigungen endlich auch in die Tat umsetzen."

In diesem Jahr wollen die Verlagsexperten laut Umfrage vor allem die Optimierung der User Flows bei ihren Bezahlangeboten vorantreiben (86 Prozent Zustimmung), Investitionen in journalistische Inhalte tätigen (78 Prozent) und mehr Datenkompetenz in den Redaktionen aufbauen (77 Prozent). Jon Slade, Chief Commercial Officer der Financial Times, sagt mit Blick auf die Herausforderungen in 2018: „Manchmal verkomplizieren wir unsere Angebote an die Nutzer. Daher wird Einfachheit der Schlüssel sein. Auch, um die Organisation priorisiert und fokussiert zu halten.“ Espen Egil Hansen, Herausgeber Aftenposten, erklärt: „Im vergangenen Jahr haben wir gemerkt, dass die Leser wirklich bereit sind, für unsere Angebote zu bezahlen. Jetzt müssen wir die Leser nachhaltig binden, denn sie suchen unsere Angebote in der Regel nicht täglich auf. Deshalb wird die Steigerung des User Engagements und der Kundenbindung die größte Herausforderung für uns sein.“

Zu den Teilnehmern des Paid Content Summit zählten in diesem Jahr unter anderem auch Vertreter von Der Spiegel, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, The Guardian, The New York Times und Wall Street Journal.


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(wr) 09.02.2018


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