FAZ-Vertriebschef Stefan Buhr: „Wir haben technologischen Anpassungsbedarf“

%%%FAZ-Vertriebschef Stefan Buhr: „Wir haben technologischen Anpassungsbedarf“ %%%


Der neue Taktgeber im Vertrieb der FAZ: Stefan Buhr/ Foto: FAZ

Seit Anfang März ist Stefan Buhr Leiter Lesermarkt und Vertrieb bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Er kam als Experte für den Zeitschriftenvertrieb in ein Zeitungshaus, dessen Flaggschiffe bis dato mit der digitalen Transformation zu kämpfen hatten. Bei der FAZ gibt es ein Paid-Content-Modell, eine digitale Ausgabe der gedruckten Zeitung und bezahlpflichtige Apps. Und dennoch geht die verkaufte Auflage stetig zurück, ebenso wie der Umsatz der FAZIT-Stiftung (Eignerin der FAZ) im Bereich Zeitungen – wenngleich dies im Wesentlichen auf die sinkenden Werbeerlöse zurückzuführen ist, während das Vertriebsgeschäft stabil bleibt.

Nach einer ersten Findungsphase hat Buhr nun seine Agenda aufgestellt, nach der er in Frankfurt wirken will. In der aktuellen DNV-Ausgabe spricht er über diese Themen, erklärt, welche Folgen die neue Handelsspannenregelung im Presse-Grosso für die FAZ hat und warum mit digitalen Flatrate-Modellen Inhalte unter Wert verkauft werden.

Im Folgenden lesen Sie einen Auszug des Interviews. Das komplette Gespräch finden Sie in DNV 10/2018.

DNV: Herr Buhr, Sie sind nun gut fünf Monate im Amt. Welche Herausforderungen haben Sie beobachtet, vor denen speziell die FAZ heute steht?

Buhr: Die FAZ bedient eine Eliten-Zielgruppe. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Gruppen weiterhin mit unseren Produkten und Marketingmaßnahmen zu erreichen und die Preispunkte, die unser Journalismus wert ist, zu realisieren. Bei Betrachtung der Vertriebsorganisation sehe ich, dass die FAZ lange ein Einproduktunternehmen war. Mit zunehmender Anzahl von Produkten, die jeweils auch unterschiedliche vertriebliche Anforderungen haben, wurden beispielsweise Systeme über die Grenzen ihrer Fähigkeit ausgedehnt. Wir haben also technologischen Anpassungsbedarf.

DNV: Wie sieht Ihre persönliche Agenda bei der FAZ bis zum Ende des Jahres aus? An welchen Stellen wollen Sie vorrangig wirken?

Buhr: Für mich steht die vertriebliche Arbeit im Fokus. Ich möchte eine leistungsfähige, effiziente und zukunftsfähige Vertriebseinheit aufbauen. Wir erarbeiten gerade die Kennzahlen, nach denen wir unser Vertriebsgeschäft in Print und digital ausrichten. Der Schwerpunkt wird auf der Anbahnung direkter Kundenbeziehungen über alle sinnvollen Werbewege liegen und der Monetarisierung dieser. Wir haben jetzt schon eine sehr gute digitale Vermarktung, diese bauen wir weiter aus. Der Kundenservice hat eine Odyssee hinter sich und ist noch auf dem Weg. Das ist für mich ein sehr bestimmendes Thema geworden.

Lesen Sie das komplette Interview mit FAZ-Vertriebschef Stefan Buhr in der aktuellen DNV Ausgabe 10/2018.



zurück

(wr) 06.08.2018


Druckansicht

Artikel empfehlen

DNV-Guide

DNV - DER NEUE VERTRIEB bringt Sie mit Experten von A wie Abogewinnung bis Z wie Zustellung zusammen. Profitieren Sie vom Know-how dieser Spezialisten. Mehr...





   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   
Die aktuelle Ausgabe


 

Zeitschriften-Suche

NEUMANN 2018

Handbuch für den Presse-Vertrieb und -Verkauf



Bestellung
Demo-Seiten


Weitere Publikationen
des Verlages



Zum Wettbewerb

Weitere Webseiten