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Studie: Print wird fortbestehen, muss sich die Zielgruppe aber mit anderen Technologien teilen

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Knapp 60 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass Print auch 2028 noch ein wichtiges Medium sein wird/ Foto: NextMedia.Hamburg

Am 27. September 2018 findet in Hamburg das jährliche Scoopcamp statt. Auf der Innovationkonferenz für Online-Medien diskutieren Experten, Entscheider und Innovatoren aus der IT- und Medienbranche über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung. Anlässlich dieses Events hat NextMedia.Hamburg das Institut Statista beauftragt, eine Studie zum Journalismus der Zukunft durchzuführen.

Demnach glaubt eine knappe Mehrheit der Deutschen daran, dass Printprodukte eine Zukunft haben werden. Vor allem die Altersgruppe über 30 Jahre ist dieser Meinung. Die jüngeren Befragten (18-29 Jahre) hingegen prognostizieren in weiten Teilen eine baldige Ablösung durch Smartphone und Co. Von ihnen glauben jedoch 53 Prozent, dass Fachmagazine auch in zehn Jahren noch beliebt sein werden. 44 Prozent gehen davon aus, dass es Tageszeitungen dann noch geben wird. Dem schließen sich die älteren Teilnehmer an, für sie bleiben allerdings auch lokale Zeitungen und Magazine relevant. Nachrichtenmagazine, Boulevardzeitungen oder Kundenmagazine wiederum werden laut den Befragten wahrscheinlich nicht überleben.

Insgesamt werden sich, auch das ein Ergebnis der Studie, die klassischen Medien die Zielgruppe mit neuen Medien wie zum Beispiel Virtual Reality teilen müssen, auch wenn aktuell erst 15 Prozent der Deutschen Nachrichtensendungen mit VR oder AR konsumiert haben. Vorstellbar ist die Nutzung von Virtual Reality für sie allerdings schon: 67 Prozent der Befragten wollen Inhalte zu Natur-Themen darüber erleben (User ab 50 Jahre: 72 Prozent). Rund die Hälfte interessiert sich in diesem Bereich für Sport und Wissenschaft, 56 Prozent wollen Live-Formate wie Konzerte über diese Technologie anschauen. Nur ein Viertel der Befragten (User zwischen 18 und 29 Jahre: 10 Prozent) sieht keinen Mehrwert in VR-Inhalten.

Eine weitere Technologie, die Einzug in den Journalismus hält, ist die Künstliche Intelligenz. Allerdings stehen 49 Prozent der Deutschen dem Thema der automatisierten Nachrichten aktuell noch skeptisch gegenüber, 28 Prozent lehnen diese News ganz ab. Der Grund dafür sei der Mangel an Glaubwürdigkeit: So halten 43 Prozent diese Meldungen für unglaubwürdig, 39 Prozent können diese Glaubwürdigkeit gar nicht einschätzen. Nur 18 Prozent finden den automatisch generierten Content seriös.


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(al) 09.08.2018


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