Condé Nast lanciert Einzelhandelskonzept für Vogue

%%%Condé Nast lanciert Einzelhandelskonzept für Vogue%%%

Konzeptstudie des neuen Pop-up-Store von Vogue. Condé Nast will dort Mode auswählter Labels und Produkte von Vogue verkaufen/ Foto: Condé Nast

Condé Nast verlängert das Markenkonzept seines Fashion-Magazins Vogue in den Einzelhandel. Dazu lanciert der Verlag im Oktober und November eine Reihe von Events und Marketing-Aktionen. In diesem Rahmen soll am 7. November in der Outletcity Metzingen (südlich von Stuttgart, nahe Reutlingen) der erste Vogue Concept Store eröffnet werden. Condé Nast will sich damit in Deutschland erstmals als eigenständiger Anbieter im stationären Handel positionieren.

Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern sollen eine kuratierte Auswahl an Mode deutscher Designer-Labels sowie ausgewählte Vogue-Produkte angeboten werden. An mehreren Stationen im Geschäft werden Mode-Designs via Augmented Reality (AR) präsentiert. Condé Nast kooperiert dabei mit Google, über dessen Smartphone-Modell Pixel 3 die Kreationen als AR-Erlebnis im Store abrufbar sind.

Zu den speziell unter der Marke Vogue angebotenen Produkten zählen Accessoires, gebrandete Kleidungsstücke wie Shirts und Hoodies sowie aktuelle Ausgaben des Magazins. Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp wird sogenannte Key-Looks, die im Shop zu sehen sind, selbst auswählen und stylen.


André Pollmann, Publisher bei Condé Nast/ Foto: Condé Nast

„Der Weg ins Herz geht über emotionale, persönliche Erlebnisse“, sagt André Pollmann, Publisher bei Condé Nast für die Marken Vogue, Glamour, Gentlemen's Quarterly (GQ) und Architectural Digest (AD). „Mit der Eröffnung des Vogue Concept Stores betreten wir erstmals das Terrain des stationären Einzelhandels und machen Vogue erlebbarer denn je für unsere Leser und Leserinnen.“


Moritz von Laffert, Geschäftsführer Condé Nast Deutschland/ Foto: Kilian Bishop – Studio Condé Nast

„Zu unserem Markenverständnis gehört, dass wir als redaktionelle Autorität auch eine Vermittlerrolle zwischen Marken und Menschen einnehmen“, erklärt Moritz von Laffert, Geschäftsführer von Condé Nast. „Diese Logik eines ‚Matchmakers‘ übertragen wir zunehmend auf neue Geschäftsmodelle. Mit der Glamour Shopping-Week beweisen wir bereits seit Jahren, wie viel Aktivierungskraft unsere Marken im Handel haben. Mit dem Ausbau der Brand Experiences von Vogue unterstützen wir unsere Handelspartner dabei, das Einkaufserlebnis im Offline-Handel zu emotionalisieren. Zugleich machen wir im Schulterschluss mit starken Partnern auch unsere eigene Marke auf einer neuen Ebene für unsere modebegeisterten Leser und Leserinnen erlebbar.“

Der Concept Store von Vogue soll bis April 2019 geöffnet sein.

Die Idee, Magazin- und Zeitungsmarken über eigene Läden eine Präsenz im Handel zu geben, wir auch von anderen Verlagen bereits umgesetzt. Beispielsweise betreiben die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Die Zeit eigene Cafés. Der Spiegel und das Hamburger Abendblatt haben in ihre Verlagsgebäude in der Hansestadt eigene Geschäfte integriert. International experimentiert das englischsprachige Lifestyle-Magazin Monocle viel sowohl mit Cafés als auch mit stationären Geschäften.

zurück

(wr) 10.10.2018


Druckansicht

Artikel empfehlen

DNV-Guide

DNV - DER NEUE VERTRIEB bringt Sie mit Experten von A wie Abogewinnung bis Z wie Zustellung zusammen. Profitieren Sie vom Know-how dieser Spezialisten. Mehr...





   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   
Die aktuelle Ausgabe


 

Zeitschriften-Suche

NEUMANN 2018

Handbuch für den Presse-Vertrieb und -Verkauf



Bestellung
Demo-Seiten


Weitere Publikationen
des Verlages



Zum Wettbewerb

Weitere Webseiten