Deutsche Medien und Yad Vashem fördern Holocaust-Erinnerungskultur

%%%Deutsche Medien und Yad Vashem fördern Holocaust-Erinnerungskultur%%%
Im Rahmen einer gemeinsamen Initiative entsenden die Chefredakteure von mehr als einem Dutzend deutscher Medienunternehmen im April 2017 erstmals junge Journalisten zu einem besonderen Medienseminar in die Internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem nach Israel. Die Idee zu „We shall never forget“ entstand während eines Seminars in Yad Vashem, an dem führende Journalisten von verschiedenen Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Online-Medien teilgenommen hatten. „Heute besteht unsere größte Herausforderung darin sicherzustellen, dass zukünftige Generationen die Erinnerung an den Holocaust nicht verlieren“, erklärt Avner Shalev, der Vorsitzende von Yad Vashem. „Seminare und Bildungsveranstaltungen sind unerlässlich, um die Bedeutung des Holocaust nachhaltig hervorzuheben, damit die Shoa nicht zu einem bloßen Kapitel in der Geschichte der Menschheit verkommt. Deswegen ist diese Initiative so wichtig, und wir freuen uns über die Gelegenheit, diese jungen Journalisten hier begrüßen zu können.“

Jeder Chefredakteur, der im Mai in Israel dabei war, wird einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin aus seiner Redaktion (bis 30 Jahre) benennen, der an dem einwöchigen Seminar im April 2017 teilnehmen wird. Die jungen Journalisten werden Vorträge führender Experten zu den Themen Holocaust-Aufklärung, -Gedenken und -Dokumentation hören, Holocaust-Überlebende treffen und deren persönliche Geschichten erfahren, den Museumskomplex erkunden sowie hinter die Kulissen der Sammlungen von Yad Vashem blicken können.

Die Teilnehmer sind darüber hinaus zu den offiziellen Veranstaltungen anlässlich des Holocaust-Gedenktags eingeladen, bei denen auch der Premierminister und der Präsident Israels sowie internationale Würdenträger anwesend sein werden. Während ihres Israel-Aufenthalts werden die Journalisten außerdem für einen Tag nach Tel Aviv reisen, um führende Start-up-Unternehmen zu besuchen.

Die Organisatoren des Seminars im Jahr 2017 sind Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur des Tagesspiegels, und Bild-Herausgeber Kai Diekmann. Diekmann sagt: „Wenn Sie der offiziellen Gedenkveranstaltung auf dem Herzl-Berg beiwohnen, sechs Flammen leuchten für sechs Millionen ermordete Juden, und die Überlebenden und ihre Kinder und Enkel singen die Hatikva, die Nationalhymne Israels – das vergessen Sie Ihr Leben lang nicht. Umso dankbarer bin ich der Gedenkstätte Yad Vashem und ihrem Vorsitzenden Avner Shalev, dass sie auch unseren jungen Kollegen diesen Moment ermöglichen.“

Tagesspiegel-Chefredakteur Casdorff ergänzt: „Der Vergangenheit verpflichtet, der Zukunft zugewandt - das soll uns im Verhältnis zu Israel beseelen. Aber Taten zählen mehr als Worte. Deshalb diese Initiative: Eine leuchtende Fackel der Erkenntnis wird weitergereicht von Journalistengeneration zu Journalistengeneration. Das Geschehen darf niemals aus der Geschichte und aus dem Gedächtnis ausgelöscht werden."

Unterstützt wird die Initiative zudem von Berliner Morgenpost, DPA, Handelsblatt, Huffington Post, JDB Media, Kölner Stadt Anzeiger, Neue Osnabrücker Zeitung, Rheinische Post, Rhein-Zeitung, Sächsische Zeitung, stern.de, Südwest-Presse und Bild am Sonntag.





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(jf) 28.11.2016


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