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Fachmedien: Digitalgeschäft ist Wachstumstreiber

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Digitale Medien tragen mit 59 Millionen Euro Vertriebserlösen maßgeblich zum Wachstum der Fachverlage bei/ Foto: Deutsche Fachpresse

Die Geschäfte der deutschen Fachverlage entwickeln sich nach wie vor positiv. Im Jahr 2016 erwirtschafteten die Fachmedienhäuser ein Umsatzplus von 2,4 Prozent. Im Jahr zuvor lag das Wachstum bei 3,2 Prozent. Das ergab die Auswertung der aktuellen Fachpresse-Statistik 2016, die vom Institut Dr. Egon Bellgardt, Frankfurt am Main, im Auftrag der Deutschen Fachpresse durchgeführt wurde. Die Analyse beruht auf einer Online-Befragung der Mitglieder der Interessenvertretung, die zwischen Februar und März 2017 durchgeführt wurde.

Hohe Vertriebserlöse durch digitale Medien

Der Anstieg des Gesamtumsatzes um 80 Millionen Euro auf insgesamt 3,43 Milliarden Euro kann vor allem auf die Vertriebserlöse digitaler Medien zurückgeführt werden. So erwirtschafteten die deutschen Fachmedienhäuser im vergangenen Jahr in diesem Bereich Vertriebserlöse in Höhe von 59 Millionen Euro. Die Anzeigenerlöse lagen bei neun Millionen Euro. Insgesamt lag das Wachstum der digitalen Medien, deren Anteil am Gesamtumsatz mittlerweile 21 Prozent (720 Mio. Euro) beträgt, bei 9,6 Prozent.

Verlage starten immer mehr Printprodukte

Ein weiterer Wachstumstreiber sind die gedruckten Fachzeitschriften, die mit 55 Prozent Anteil (1,9 Mrd. Euro) weiterhin das stärkste Umsatzsegment der Medienhäuser darstellen. So stiegen die Gesamtumsätze in diesem Bereich um 1,5 Prozent auf 27 Millionen Euro. Dafür sorgten vor allem die Vertriebserlöse, die ein Plus von 1,2 Prozent verzeichneten. Zu dem positiven Ergebnis trug der Analyse zufolge auch die gestiegene Anzahl der Fachzeitschriften bei, die mit insgesamt 4.016 Titeln beziffert wurde. Das entspricht einem Anstieg um 3,2 Prozent (2015: +1,8 Prozent).

"Der deutsche B2B-Medienmarkt wächst seit Jahren da sich Fachmedienhäuser konsequent weiterentwickeln und eine Vielzahl an zeitgemäßen Lösungen anbieten", bilanziert Fachpresse-Sprecher Stefan Rühling, Vogel Business Media. "Die umfassenden Investitionen in digitale Angebote zahlen sich aus und tragen entscheidend zum kontinuierlichen Wachstum bei. Auch im digitalen Bereich halten Fachmedien ihr Qualitätsversprechen ein. Hohe Vertriebserlöse – Print und digital – sind die erfreuliche Konsequenz."

Ausblick

Für das aktuelle Jahr erwarten die Verlage überwiegend gleichbleibend (50 %) beziehungsweise bessere Ergebnisse (36 %). Nur sieben Prozent gehen von einem rückläufigen Geschäft aus.

Die ausführlichen Ergebnisse der Fachpresse-Statistik 2016 finden Interessierte hier.


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(al) 08.05.2017


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