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Studie: Erlöse mit Zeitungen und Zeitschriften sollen bis 2021 weiter sinken

%%%Studie: Erlöse mit Zeitungen und Zeitschriften sollen bis 2021 weiter sinken%%%

Für Zeitungen und Zeitschriften wird es schwer, die Verluste im analogen Bereich durch digitales Wachstum zu kompensieren. Laut PWC soll es zumindest in den kommenden fünf Jahren noch nicht gelingen/ Foto: imageteam - Fotolia

Die Märkte für Zeitungen und Zeitschriften werden in den kommenden Jahren wohl keinen plötzlichen Aufschwung erleben. Laut einer Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) sollen die Umsatzerlöse im Zeitungsmarkt bis 2021 um jährlich durchschnittlich 0,7 Prozent sinken. Im Zeitschriftenmarkt beträgt das Minus sogar jährlich 1,6 Prozent.

Der Zeitungsmarkt würde damit im Jahr 2021 Umsatzerlöse von insgesamt 7,615 Mrd. Euro erzielen. Für das Jahr 2017 wird ein Wert von 7,858 Mrd. Euro prognostiziert. Im Zeitschriftenmarkt sollen die Umsätze in diesem Jahr bei 5,301 Mrd. Euro und 2021 bei 4,966 Mrd. Euro liegen.

Dennoch gibt es vereinzelt Lichtblicke. So erwartet PWC, dass die Umsätze mit digitalen Zeitungen bis 2021 auf das 1,7-fache im Vergleich zu 2016 ansteigen. Gleichwohl sollen die digitalen Steigerungen bei Zeitungen und auch Zeitschriften nicht ausreichen, um die Verluste im analogen Bereich in den kommenden Jahren zu kompensieren. Der digitale Anteil an den Umsätzen soll 2021 im Zeitungsmarkt elf Prozent und im Zeitschriftenmarkt 20 Prozent betragen.

Anders sieht es bei den Büchern aus: PWC geht davon aus, dass der digitale Buchmarkt in den kommenden Jahren einen Wachstumsschub erfährt. 2021 soll dann mehr als jedes fünfte verkaufte Buch (21,5 Prozent) ein E-Book sein. Der Anteil digitaler Erlöse soll sich dann auf 21 Prozent belaufen und die Verluste im analogen Bereich kompensieren.

PWC hat im Rahmen seines „German Entertainment & Media Outlook 2017-2021“ die hiesige Medien- und Unterhaltungsindustrie analysiert und deren zukünftige Entwicklung prognostiziert. Betrachtet wurden dabei unter anderem auch Fernsehen, Radio, Kino, Musik und Videospiele. Demnach sollen die digitalen Erträge über alle Bereiche hinweg bis 2021 um durchschnittlich 5,8 Prozent auf dann 36,7 Mrd. Euro steigen. Parallel sollen die analogen Umsätze auf ihrem heutigen Niveau verharren. Der digitale Anteil an den Erlösen würde damit von derzeit rund 36 Prozent auf 43 Prozent ansteigen. Eine weitere Erkenntnis der Analyse ist: Durch hohe Zuwächse bei Handy- und Tablet-Spielen soll der Videospielmarkt 2021 größer sein als die Zeitschriftenbranche.

Weitere Details können Sie hier einsehen

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(wr) 26.10.2017


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