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The Guardian erreicht 500.000 zahlende Nutzer

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David Pemsel, CEO der Guardian Media Group, mahnt zu Bodenständigkeit angesichts der bevorstehenden Aufgaben/ Foto: Sarah Lee - The Guardian

Die britische Zeitung The Guardian hat nach eigenen Angaben die Marke von 500.000 regelmäßig zahlenden Nutzern geknackt. 80 Prozent dieser Nutzer haben ein Digital-Abonnement abgeschlossen oder sind Teil des Mitgliederprogramms, während die anderen 20 Prozent ein Print-Produkt des Verlags Guardian News and Media (GNM) abonniert haben.

Die Zahl der Abonnenten und Mitglieder hat sich demnach in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Anstoß dazu war die Einführung eines Paid-Content-Modells auf Basis freiwilliger Zahlungen. Der Guardian hatte dieses Modell Mitte 2016 eingeführt, um für finanzielle Unterstützung seines Journalismus zu werben. Seither sind laut Unternehmensangaben mehr als 300.000 Einzelzahlungen von in Summe mehreren Millionen Pfund eingegangen.

Das Mitglieder-Programm wiederum hatte der Guardian in Großbritannien bereits 2014 gestartet. Mit einer Mitgliedschaft erhalten Leser für monatlich, fünf, 15 oder 60 Pfund besondere Vorteile wie exklusiven Zugang zum Premiumbereich der App oder zu Events.

Ziel des Guardian ist es, bis 2019 die Zahl von einer Mio. Mitgliedern zu erreichen. Diese Vorgabe ist Teil des Drei-Jahres-Plans, den der Verlag Anfang 2016 aufsetzte. Zu dem Plan gehört auch, die Kosten so weit zu reduzieren, dass 2019 auf operativer Ebene die Gewinnschwelle erreicht wird. Allein 2016 gelangen dem Verlag Einsparungen in Höhe von 19 Mio. Pfund. Teil dessen war allerdings auch, dass 300 Stellen abgebaut wurden.

David Pemsel, CEO, Guardian Media Group, erkärt: „Es ist ein entscheidender Teil unseres Drei-Jahres-Plans, tiefere Beziehungen mit unseren Lesern einzugehen. Und wir sind mit den bisherigen Fortschritten zufrieden. Wir dürfen aber nicht selbstgefällig werden, denn wir haben noch viel mehr zu tun. In den nächsten zwei Jahren werden wir das Fundament unserer Firma weiter festigen, um die finanzielle und redaktionelle Unabhängigkeit des Guardian auf Dauer zu sichern.“


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(wr) 27.10.2017


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