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Spiegel gewinnt mit neuem Bezahlmodell 7.800 Digital-Abonnenten in zwei Wochen

%%%Spiegel gewinnt mit neuem Bezahlmodell 7.800 Digital-Abonnenten in zwei Wochen%%%

Die Spiegel Verlagsgruppe aus Hamburg hat ein erstes Fazit zum Start ihres neuen digitalen Bezahlmodells Spiegel+ gezogen. Demnach hat der Verlag binnen zwei Wochen mit dem neuen Modell 7.800 Abonnenten gewinnen können, wie es im Entwickler-Blog auf Medium.com heißt. Zusammen mit den 5.600 Kunden des ehemaligen Spiegel Daily sowie 60.000 Digital-Bestandskunden kommt der Spiegel auf etwa 73.400 Digital-Abonnenten.

Besonders hoch seien die Abo-Abschlüsse am Starttag, dem 28. Mai, gewesen. Mehr als 2.000 Kunden habe der Verlag allein an diesem Tag gewinnen können. Einen weiteren Peak habe es am Wochenende nach Fronleichnam (31. Mai) gegeben. Dort seien weitere 1.500 Abschlüsse hinzugekommen.

Die neu gewonnenen Kunden befinden sich derzeit im kostenlosen Probemonat, sind also noch keine voll zahlenden Abonnenten. Der Verlag erwartet, dass sich die Wandlungsquote wie bei anderen Produkten bei 15 bis 20 Prozent einpegeln wird. Zur Auswirkung des Bezahlmodells auf den Traffic könne man frühestens in einigen Monaten belastbare Aussagen machen.

Um die Kundengewinnung weiter anzukurbeln, plant der Spiegel verschiedene Marketing- und Vertriebsmaßnahmen. Derzeit läuft auf Facebook das Abo-Marketing an, wovon sich der Verlag einen ersten Boost erhofft. Weitere Werbemaßnahmen seien für den Spätsommer geplant.

Seit Anfang Juni sei es zudem möglich, einzelne Artikel aus dem aktuellen Heft online bezahlpflichtig schon vor Erscheinen des E-Papers anzubieten. Zu besonders vielen Abo-Abschlüssen haben laut Verlagsangaben Geschichten wie „“Das macht 3,75 Milliarden Euro“: Wie Zetsche der Zorn des Ministers traf“, „Selbstversuch eines Bewegungsmuffels: Wie finde ich einen Sport, der Spaß macht?“ oder „Oliver Kahn im Interview: „Für ‚Kopf hoch, das wird schon wieder‘ bin ich nicht zu haben“ geführt.

Das Feedback seitens der Leser hinsichtlich Qualität und Optik sei positiv ausgefallen – Kritik habe es in erster Linie für den als zu hoch empfundenen Preis und in geringerem Maße auch gegen die Anzahl von Spiegel+-Geschichten auf der Seite gegeben. Im Vergleich zum Start des Einzelverkaufsmodells auf Basis von LaterPay Anfang 2016 seien die negativen Rückmeldungen jedoch deutlich geringer ausgefallen.

Wesentliche Neuerung bei der Einführung von Spiegel+ war, dass die digitale Tageszeitung Spiegel Daily als solche eingestellt wurde und durch das Daily Update ersetzt wurde – einem Newsletter, der dem Gedanken einer täglichen Zusammenfassung treu bleibt. Aktuell versendet der Verlag den Newsletter an knapp 170.000 Abonnenten, darunter bisherigen Spiegel-Daily-Abonnenten, 6.000 Neu-Besteller sowie Abonnenten der Newsletter „Die Lage“ und „Der Tag“. Die Öffnungsrate wird auf 40 Prozent beziffert.

Hintergrundinformationen zum neuen Bezahlmodell Spiegel+ finden Sie hier.


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(wr) 13.06.2018


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