SZ-Vertriebsleiter Lauer: „Paid Content funktioniert nur, wenn die Branche mitgeht“

Wer es mit Paid Content ernst meint, muss sich genau überlegen, wofür er Geld verlangt. Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG hat das getan, bevor sie am 24. März auf SZ.de ein Metered Model eingeführt hat. Es ist als „weiche“ Bezahlschranke konzipiert. Nur wer alle Zeitungsinhalte oder mehr als zehn Autorentexte pro Woche lesen will, muss zahlen. Die gedruckte Zeitung erhält durch dieses Modell eine stärkere Bedeutung, denn es sendet ein wichtiges Signal: Die gedruckte Zeitung hat Inhalte, die nirgendwo anders umsonst erhältlich sind.

SZ-Gesamtvertriebsleiter Mario Lauer (Bild) sagt im dnv-Interview, dass der Erfolg von Paid Content nicht nur vom eigenen Modell abhängt. „Das Ziel, journalistische Inhalte im Netz zu bepreisen, um die Printangebote zu stützen und mittelfristig wieder attraktiver zu machen, wird uns nur dann gelingen, wenn die Branche diesen Weg insgesamt mitgeht“, erklärt Lauer. „Hier gibt es – wie Sie wissen – unterschiedliche Auffassungen darüber, welcher Weg der Richtige ist. Wir glauben jedoch fest daran, dass es möglich ist, aus den regelmäßigen Nutzern unserer Online-Angebote auch zahlende Nutzer zu machen.“

Allerdings bleibt der größte Teil der Online-Meldungen auf SZ.de bis auf weiteres kostenfrei. Freie und kostenpflichtige Inhalte haben aber eine unterschiedliche Funktion im Gesamtmodell. „Die kurzen Meldungen und Nachrichten, die überall im Netz erhältlich sind, stellen heute kein Unterscheidungsmerkmal mehr dar“, sagt Lauer.

Das komplette Interview bietet die am Donnerstag (16.4.) erscheinende dnv-Ausgabe.

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(fm) 13.04.2015


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