Mittwoch, 22. November 2017

Hamburger Morgenpost bekommt neues Konzept und Layout

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In der Ausgabe vom Mittwoch, 8. November, stellte die Redaktion den Lesern der Hamburger Morgenpost die geplanten Neuerungen vor/ Foto: DuMont Mediengruppe

Die Hamburger Morgenpost aus der DuMont Mediengruppe erscheint ab 13. November mit neuen inhaltlichen Schwerpunkten und einem überarbeiteten Layout. Der Relaunch soll der Regionalzeitung vor allem einen meinungsstärkeren Auftritt verleihen. Dazu bekommt sie neue Rubriken, mehr Kommentare und ein angepasstes inhaltliches Profil.

So soll als Aushängeschild der Zeitung künftig das neue Format „Standpunkt“ fungieren. Dabei handelt es sich um einen Meinungsbeitrag, der täglich auf der Auftakt-Doppelseite platziert ist. Geschrieben wird er sowohl von Redakteuren der Hamburger Morgenpost, als auch von Gastautoren und Experten. Chefredakteur Stefan Niggemeier erklärt: „Wir wollen Debatten anstoßen. Die Rubrik soll sich zu einer Plattform entwickeln, die Themen und Thesen zur Diskussion stellt, die den Hamburgern wichtig sind.“ Zudem soll es täglich Kommentare in den Ressorts Politik, Sport und Hamburger geben.

Auf inhaltlicher Ebene soll sich die Hamburger Morgenpost verstärkt auf die Themenfelder und Ressorts Wohnen, Verkehr, Meine Stadt,  Soziales und Ungerechtigkeiten fokussieren. „Wir sind und bleiben eine Boulevard-Zeitung, die auf Herz statt Hetze setzt - und im Zweifel sind wir für den Schwächeren“, sagt Niggemeier. „Aus Liebe zu Hamburg haben wir uns auf die Fahnen geschrieben – menschlich, kritisch, auf den Punkt.“

In diesem Zuge wurde auch das Layout überarbeitet, wodurch die Zeitung künftig den modernen Boulevard repräsentieren will. „Stilistisch brechen wir die Regeln des Boulevards alter Schule und definieren ihn neu. Mit ungewöhnlichen Textformen und einem teilweise magazinartigem Layout“, so der Chefredakteur.

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(wr) 10.11.2017


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