ANZEIGE

Restrukturierung im Briefbereich belastet Ergebnis der Deutschen Post

%%%Restrukturierung im Briefbereich belastet Ergebnis der Deutschen Post%%%

DPDHL-CEO Frank Appel: „Wir sind zuversichtlich, unsere Ergebnisziele für 2018 und 2020 zu erreichen." Foto: Deutsche Post

Die Deutsche Post DHL Group hat im dritten Quartal 2018 wie erwartet einen Rückgang des operativen Ergebnisses verzeichnet. Das EBIT des Konzerns lag bei 376 Millionen Euro und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 834 Millionen Euro. Hintergrund sind Aufwendungen zur Verbesserung der Profitabilität im Geschäftsbereich Post – eCommerce – Parcel (PeP),  zu dem das deutsche Brief- und Paketgeschäft zählen.

Zwischen Juli und September hatte die Deutsche Post 392 Millionen Euro aufgewendet, um im PeP-Bereich die Personalkosten zu reduzieren und die Produktivität zu steigern. Das operative Ergebnis des Bereichs betrug minus 209 Millionen Euro, nach 307 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

"Die Herausforderungen in unserem Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel packen wir entschlossen an und kommen bei der Umsetzung der angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität und der Kostenstruktur zügig voran. Die Effekte werden sich schon im kommenden Jahr deutlich zeigen“, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group. "Wir sind zuversichtlich, unsere Ergebnisziele für 2018 und 2020 zu erreichen."

Die Umsatzentwicklung des weltweit tätigen Post- und Logistikkonzerns verlief dagegen positiv. Der Umsatz kletterte von Juli bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren die Bereiche Express (+7,2 Prozent) und Global Forwarding, Freight (+4,2 Prozent), aber auch die aktuell noch zum PeP-Bereich gehörenden Teilbereiche Parcel Germany (+6,7 Prozent), Parcel Europe (+10,3 Prozent) und eCommerce (+6,2 Prozent).

Im Postgeschäft ist der Umsatz im Berichtszeitraum um 4,4 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesunken. Dies sei vor allem auf strukturell bedingte Volumenrückgänge zurückzuführen, teilt das Unternehmen mit. Zudem war das Vorjahresergebnis durch zusätzliche Mengen im Zusammenhang mit der Bundestagswahl positiv beeinflusst worden. Im Geschäftsfeld Brief Kommunikation lagen Sendungsvolumen und Umsatz rund vier Prozent unter Vorjahr. Im Geschäftsfeld Dialogmarketing, zu dem auch Presse Services zählen, ging das Sendungsvolumen um 6,5 Prozent zurück. Der Umsatz lag 6,3 Prozent unter Vorjahr.

Lesen Sie dazu auch:

Deutsche Post: Restrukturierung des Inlandsgeschäfts bleibt weiter Chefsache (18. September 2018)

zurück

(jf) 07.11.2018


Druckansicht

Artikel empfehlen

DNV-Guide

DNV - DER NEUE VERTRIEB bringt Sie mit Experten von A wie Abogewinnung bis Z wie Zustellung zusammen. Profitieren Sie vom Know-how dieser Spezialisten. Mehr...





   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   



   
Die aktuelle Ausgabe


 

Zeitschriften-Suche

NEUMANN 2018

Handbuch für den Presse-Vertrieb und -Verkauf



Bestellung
Demo-Seiten


Weitere Publikationen
des Verlages



Zum Wettbewerb

Weitere Webseiten