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Wie sich Hermes für das Weihnachtsgeschäft wappnet

%%%Wie sich Hermes für das Weihnachtsgeschäft wappnet%%%


Erwartet im Dezember große Herausforderungen für die Zustellung: Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations von Hermes Germany/ Foto: Hermes

Der Paketdienstleister Hermes führt in Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft regionale Mengenobergrenzen für Online-Händler ein und will noch im November zwei neue Logistikzentren in Betrieb nehmen. Das Unternehmen rechnet mit einer deutlichen Mehrbelastung durch stark ansteigende Sendungsvolumina. An Spitzentage werden bis zu 20 Prozent mehr Sendungen als 2016 erwartet.

Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations von Hermes Germany, erklärt: „Wir erwarten ein Weihnachtsgeschäft, das die gesamte deutsche Logistikbranche vor eine Kraftprobe stellen wird. Um eine flächendeckende Versorgung trotzdem sicherzustellen, werden wir in Absprache mit einzelnen Online-Händlern erstmals regionale Mengenobergrenzen einführen. Der Transport von Privatpaketen bleibt davon unberührt.“

Neue Logistikzentren gehen an den Start

Für zusätzliche Entlastung sollen zwei neue Logistikzentren sorgen. Zum einen wird das im September eröffnete Center in Mainz seinen Betrieb aufnehmen. Zum anderen geht in Ketzin bei Berlin ein neuer Standort ans Netz. Hermes hat dessen Eröffnung angesichts der prognostizierten Paketmengen auf Mitte November vorverlegt. Beide Standorte sollen perspektivisch jeweils bis zu 25.000 Sendungen pro Stunde verarbeiten können.

Als dritte Maßnahme erhöht der Dienstleister bis Mitte Januar seine Transportkapazitäten. Der Fuhrpark soll um rund 3.500 Fahrzeuge erweitert werden, die vor allem in der Zustellung zum Einsatz kommen. Zudem werden in den Logistikzentren und Depots 6.000 zusätzliche Voll- und Teilzeitmitarbeiter befristet eingestellt.

Engpässe dennoch erwartet

Trotz all dieser Maßnahmen schließt Hermes Kapazitätsengpässe in den Paketzentren und der Zustellung für die kommenden Wochen nicht aus. Vor allem Anfang und Mitte Dezember werden Mehrbelastungen erwartet, wobei Hermes mit deutlich über zwei Millionen Paketen pro Tag rechnet.

Rahn erklärt die Hintergründe: „Kapazitäten sind immer endlich, das gilt für die Paketlogistik ebenso wie etwa für den Flug- und Bahnverkehr, aller Reserven zum Trotze. Besonders die Letzte Meile wird für die Branche immer mehr zum Nadelöhr: Der Arbeitsmarkt für Zusteller ist hierzulande de facto fast leer, auch weil es die Gratis-Versand-Mentalität auf Verbraucherseite kaum möglich macht, den Job des Paketzustellers finanziell attraktiver zu gestalten. Wir brauchen eine angemessene Preispolitik, die die Leistung der Paketdienste auch finanziell wertschätzt.“

Als Besonderheit in diesem Jahr ist außerdem zu nennen, dass der 24. Dezember auf einen Sonntag fällt. Die letzten Zustellungen vor dem Heiligabend plant Hermes deshalb bis zum 23. Dezember gegen 20 Uhr.



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(wr) 09.11.2017


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