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Spanische Zeitschriftenverleger kritisieren drastische Preiserhöhung durch Correos

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Die spanischen Zeitschriftenverleger beklagen einen sprunghaften Anstieg der Preise für einige Pressepost-Sendungen. Laut einer Mitteilung des Branchenverbandes AEEPP hat das Postunternehmen Correos die Preise für den Versand in ländliche Gebiete um 29 Prozent auf 0,80 Euro pro Exemplar erhöht. In einigen Fällen soll die Preiserhöhung sogar 35 Prozent betragen.

Die Zeitschriftenverleger haben den Schritt öffentlich kritisiert. Ihrer Auffassung zufolge ist die Preiserhöhung unverhältnismäßig hoch ausgefallen und wurde zu spät angekündigt – die neue Preisliste wurde am 30.12.2017 veröffentlicht. Zudem diskriminiere die neue Preisstruktur Abonnenten, die außerhalb der Provinzhauptstädte leben. Das, so der Verlegerverband, verstoße gegen die Pflichten, die Correos als Post-Universaldienst habe.

Correos sieht das anders, wie das Wirtschaftsnachrichtenportal merca2 con Bloomberg berichtet. Dort wird die Ansicht vertreten, dass die Pressepost nicht unter die strengen Regeln des Post-Universaldienstes falle. Preiserhöhungen müssten also nicht der Marktaufsicht CNMC gemeldet werden, wie im Briefbereich geschehen, wo die Preise für einen Standardbrief zum Jahreswechsel um 5 Cent auf 0,55 Euro erhöht wurden. Zudem könnten die Verleger die Pressepost-Tarife individuell mit Correos aushandeln.



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(jf) 11.01.2018


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