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BVDA: Mindestlohn führt 2018 zu 630 Millionen Euro Mehrkosten

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Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) hat neue Zahlen und Fakten zur Geschäftsentwicklung vorgelegt. Der Verband vertritt 219 Anzeigenblatt-Verlage, die für rund 70 Prozent der bundesweiten Auflage stehen. Laut BVDA gab es 2017 in Deutschland 435 Anzeigenblatt-Verlage. Die verbreitete Auflage lag bei 86,8 Mio. Exemplaren.

Den Netto-Werbeumsatz im Jahr 2017 beziffert der Branchenverband auf 1,86 Milliarden Euro (-3,1 Prozent). Die Einnahmen stammen dabei im Branchenschnitt zu 57,7 Prozent aus Anzeigen und zu 42,3 Prozent aus Beilagen.

Mit Sorge blickt der BVDA auf die Kostenentwicklung. Laut einer Umfrage des Verbandes rechnen die Anzeigenblattverlage bis Ende 2018 allein durch den gesetzlichen Mindestlohn mit Mehrkosten von insgesamt 632,7 Millionen Euro. Hinzu kämen weitere Kostensteigerungen, unter anderem durch steigende Papierpreise.

"Bei den Verlagen ist die Optimierungsgrenze erreicht, um die zusätzliche Kostenbelastung künftig auffangen zu können", sagt BVDA-Geschäftsführer Jörg Eggers. Um die Presse- und Meinungsvielfalt sowie die öffentliche Meinungsbildung durch lokale Berichterstattung weiterhin zu sichern, sei der Gesetzgeber dringend gefragt. So gelte es, zusätzliche bürokratische Belastungen für die Branche zu vermeiden und bestehende behördliche Regelungen wie beispielsweise im Jugendarbeitsschutzgesetz zu überprüfen.



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(jf) 05.04.2018


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