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BVDA und BMVI im Dialog über nachhaltige und effiziente Innenstadtlogistik

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Im Gespräch über aktuelle Herausforderungen für die Innenstadt-Logistik und die Verkehrsplanung: BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers und Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im BMVI. Foto: BVDA

Unter dem Motto „Zukunft wird vor Ort gemacht: Logistik im Nahbereich – effizient, ökologisch, verantwortungsbewusst“ haben sich am Mittwoch (4. Juli 2018) Bundestagsabgeordnete, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog Vital Lokal im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin getroffen. Auf Einladung des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) diskutierten die Teilnehmer vor allem über die Innenstadtlogistik, die durch wachsende Paketmengen aus dem Onlinehandel und drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeugen geprägt ist.

Mit von der Partie war auch Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Er ist  Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik und unter anderem Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.  An die rund 30 Teilnehmer des Hauptstadtfrühstücks gerichtet sagte Bilger: „Das Bundesverkehrsministerium und den BVDA verbindet die gemeinsame Herausforderung, stadt- und umweltverträgliche Lösungen für die letzte Meile zu finden. Deswegen arbeiten wir als BMVI an der Digitalisierung der Mobilität durch den Ausbau der Gigabitnetze. Und wir setzen auf alternative Antriebe, um gerade den Stadtverkehr effizient und sauber zu gestalten.“ Um Fahrverbote in Innenstädten zu vermeiden, habe das BMVI ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht: Neben konkreter Förderung alternativer Antriebe, bei denen E-Autos nur einen Bereich ausmachten, gebe es auch vielfältige Anreize in den Kommunen, auf alternativ angetriebene Fahrzeuge umzusteigen: zum Beispiel die Erlaubnis, Busspuren zu nutzen oder kostenlose Parkmöglichkeiten. Hier bestehe in vielen Kommunen noch großes Potenzial bei der Umsetzung.

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers erörterte beispielhaft die aktuellen Herausforderungen für Anzeigenblattverlage: „Dieselfahrverbote behindern massiv unsere Auslieferungslogistik. Von unseren innerstädtischen Depots aus wird in erster Linie zu Fuß oder per Fahrrad zugestellt. Allerdings müssen die Transportfahrzeuge dort auch hingelangen können.“ Viele Verlage seien daran interessiert, ihren Fuhrpark umzustellen. Dies scheitere bisher allerdings an zu hohen Kosten und der mangelnden Reichweite der Fahrzeuge bei schwerer Beladung. Eggers warnte davor, Monopolstellungen bei der Zustellung im innerstädtischen Bereich durch Dieselfahrverbote zu befördern. Die urbane Zustellung von Presseprodukten dürfe nicht gefährdet werden. In diesem Sinne begrüße man die Haltung des BMVI, Fahrverbote vermeiden zu wollen, so Eggers.

Die nächste Veranstaltung von Vital Lokal wird im September 2018 stattfinden und sich inhaltlich dem Thema „Herausforderungen in der Pflege“ widmen.


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(jf) 05.07.2018


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