Mittwoch, 21. Februar 2018

Hermes investiert in sein Paketshop-Netzwerk

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Hermes PaketShop in Hamburg am U-Bahn-Eingang Rathausmarkt. Foto: Hermes/Ibrahim Ot

In Interviews hatte es Hermes-Chef Frank Rausch mehrfach angekündigt, nun soll es offiziell losgehen: Das Tochterunternehmen der Hamburger Otto-Gruppe will seine Paketshops noch stärker als bisher als Alternative zur Haustürzustellung positionieren. Das soll unter anderem durch einen Ausbau des bisherigen Netzwerkes gelingen. Denn durch eine konsolidierte Zustellung an PaketShops können in kürzerer Zeit mehr Pakete mit weniger Fahrten ausgeliefert werden. Das soll Hermes zufogle Verkehr und Emissionen reduzieren und die Lieferzeiten verkürzen.

Bis 2020 will Hermes Germany sein Paketshop-Netzwerk auf 20.000 Verkaufsstellen ausbauen. Aktuell verfügt der Paketdienst laut eigenen Angaben über 15.000 Annahme- und Abgabepunkte für Pakete im deutschen Einzelhandel. Wie Hermes weiter mitteilt, sollen die meisten neuen Paketshops in städtischen Regionen entstehen. Aber auch in ländlichen Gebieten und Kleinstädten sollen weitere Annahmestellen eröffnet werden. Um eine möglichst breite Netzabdeckung zu realisieren, plant Hermes außerdem strategische Partnerschaften mit Filialisten und Einzelhandelsketten.Neben einer guten Erreichbarkeit spielen lange Öffnungszeiten bei der Auswahl neuer PaketShops eine entscheidende Rolle, erklärt Thomas Horst, Geschäftsführer Sales, Hermes Germany: "Unsere Idealvorstellung ist ein PaketShop-Netz, bei dem der Kunde in Städten nicht mehr als fünf Minuten gehen muss, um die nächste Annahmestelle zu erreichen. Je näher unsere Shops am Kunden sind und desto länger sie geöffnet haben, desto attraktiver wird es für den Kunden, sie zu nutzen. Interessant für uns sind deshalb Shops mit ausgedehnten Öffnungszeiten. Das können zum Beispiel Tankstellen sein, aber auch Supermärkte, Kioske und U-Bahnhöfe."

Frühere Meldung zum Thema auf dnv-online.net:
Hermes-Chef wirbt für Paketshops und höhere Preise für die Zustellung an die Haustür (20. Dezember 2017)




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(jf) 12.02.2018


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