Ehastra 2018: Zahl der Presseverkaufsstellen leicht rückläufig, Qualität verbessert

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Claudius Rafflenbeul-Schaub, Bereichsleiter Vertriebsmarktforschung des Grosso-Verbandes, unterstreicht die Erfolge bei der Qualitätsverbesserung der Presseverkaufsstellen. (Foto: Bundesverband Presse-Grosso)

101.239 Verkaufsstellen in Deutschland beliefert der Pressegroßhandel aktuell mit Zeitungen und Zeitschriften, 3.199 bzw. 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr.

Dies zählt zu den umfangreichen Ergebnissen der Einzelhandelsstrukturanalyse 2018 (Ehastra), deren Daten im Rahmen einer Vollerhebung in der Kalenderwoche 39 im vergangenen Jahr vom deutschen Pressegroßhandel erhoben und ausgewertet wurden. Einige der Resultate veröffentlichte der Bundesverband Presse-Grosso heute (25.1.)

Wie der Verband hervorhebt, verfügt Deutschland damit weiterhin über ein im weltweiten Vergleich einzigartig dichtes Netz von Presseverkaufsstellen „Mit der Betreuung von immer noch über 100.000 Presseverkaufsstellen leistet unsere Branche einen wichtigen Beitrag zur Überallerhältlichkeit von Printprodukten“, sagt dazu Claudius Rafflenbeul-Schaub, Bereichsleiter Vertriebsmarktforschung im Bundesverband Presse-Grosso. „Zudem haben die Presse-Grossisten dabei ihre Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung der Presseregale und -sortimente trotz schwieriger Marktsituation wie in den Vorjahren weitergeführt.“

Dazu zählt neben anderen Maßnahmen das aktive Sortimentsmanagement, mit dem die Auslastung der Presseregale zu Gunsten einer übersichtlicheren und ansprechenderen Warenpräsentation weiter verbessert wurde.

Im Bereich der Efficient Consumer Response (ECR) arbeiten der Pressegroß- und Einzelhandel noch intensiver zusammen: Mehr als 20 Prozent aller Presseeinzelhändler beteiligt sich inzwischen am Austausch von VMP-Scannerkassendaten („Verkaufstäglichen Marktbeobachtung am Point of Sale“). Diese Händler repräsentieren einen Umsatzmarktanteil von inzwischen 45 Prozent.

Unter den Verkaufsstellen mit Presseangeboten nimmt gegen den Trend die Anzahl großer Supermärkte und filialisierter Drogeriemärkte zu, insbesondere bei der Drogeriemarktkette Rossmann. Die Zahl der Filialstandorte von Großformen des Einzelhandels, Tankstellen sowie Discountern mit einem Presseangebot sind weitgehend stabil. Bäckereien, Presse-Fachgeschäfte und kleine Lebensmittelmärkte mit Presse im Angebot verzeichnen hingegen einen Rückgang.



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(sgo) 25.01.2019


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