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Abo-Kündigungen: Wie Corona DAZN trifft

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DAZN kann in diesen Tagen deutlich weniger aktuelle Sportevents zeigen - das wirkt sich negativ auf die Kündigerquote aus/ Foto: Rumkugel - Fotolia

DAZN kann in diesen Tagen deutlich weniger aktuelle Sportevents zeigen - das wirkt sich negativ auf die Kündigerquote aus/ Foto: Rumkugel - Fotolia

Die aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus stellen Content-Anbieter vor einige Herausforderungen. Vor allem jene, deren Inhalte im Wesentlichen aus Übertragungen von Events und Ereignissen bestehen, haben zu kämpfen. Das bekommt nun auch der Sport-Streamingdienst DAZN zu spüren.

Der Abo-Dienstleister Volders hat die Kündigerdaten von DAZN in Deutschland im bisherigen Jahresverlauf untersucht und festgestellt: 28,3 Prozent der Abo-Kündigungen entfallen auf den Zeitraum der vergangenen elf Tage – also seitdem der Spielbetrieb der Fußball-Bundesliga eingestellt wurde. DAZN hält die Live-Übertragungsrechte für die Freitags- und Montagsspiele sowie einiger Partien am Sonntag. Von den anderen Partien zeigt DAZN Highlight-Clips, ab 40 Minuten nach Spielende.

Die Kündigerquote von DAZN fällt in den vergangenen elf Tagen somit überdurchschnittlich aus. Bei einer gleichmäßigen Verteilung über das Jahr hinweg hätte sie bei knapp 13 Prozent gelegen. Laut der Analyse von Volders ist die Zahl der Kündigungen pro Tag fast dreimal so hoch wie zuvor. 

Bei DAZN zeigt sich in diesen Tagen die Kehrseite eines flexiblen Abo-Modells, argumentiert Mathias Rhode, CMO von Volders: „Während sich beim Hauptanbieter Sky, die Vertragslaufzeit auf ein oder zwei Jahre bemisst, können Kunden bei DAZN monatlich kündigen. Diese Flexibilität wirkt sich in der jetzigen Krisenzeit allerdings negativ auf die Kündigungszahlen aus. Am Sonntag nach Bekanntgabe der Pause (der Bundesliga, Anm. d. Red.) trennten sich fast viermal so viele Kunden vom Streaming-Anbieter wie bisher. Seit dem 13. März sind die täglichen Kündigungen um rund 155 Prozent gestiegen.“

Gemäß einer Empfehlung des Präsidiums des Deutschen Fußball Bundes (DFB) soll der Spielbetrieb in der Bundesliga noch bis mindestens 30. April 2020 ausgesetzt werden. Die Mitgliederversammlung hatte zuvor entschieden, dass die laufende Saison dennoch bis 30. Juni zu Ende gespielt werden soll. Auf europäischer Ebene wurden die Spiele der Klub-Turniere (Champions League, Europa League) von der UEFA vorerst alle abgesagt. Auch dies trifft DAZN, da der Streamingdienst die Übertragungsrechte für einen Großteil der Partien hält.


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(wr) 25.03.2020


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