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Valora Gruppe stellt Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise vor

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Unter der Marke Press & Books betreibt Valora auch in Deutschland Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen. Weitere Shopformate sind hierzulande k kiosk, CIGO, Servicestore DB sowie Foodservice-Formate wie Avec, BackWerk und Ditsch

Unter der Marke Press & Books betreibt Valora auch in Deutschland Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen. Weitere Shopformate sind hierzulande k kiosk, CIGO, Servicestore DB sowie Foodservice-Formate wie Avec, BackWerk und Ditsch

Die Valora Gruppe hat ein Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem die negativen Effekte der Corona-Pandemie auf die Geschäftsentwicklung begrenzt werden sollen. Durch die behördlichen Anordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus leide auch Valora unter Frequenzverlusten und damit einhergehenden Umsatzeinbußen. Verkaufsstellenschließungen hielten sich dagegen in Grenzen, wie das Unternehmen mitteilt.

Valora betreibt Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen, Fachgeschäfte für Presse- und Tabak sowie Convenience-Stores und Back-Shops. Kernmärkte des Geschäftsbereichs Travel Retail sind die Schweiz, Deutschland, Österreich und Luxemburg. Die rund 1.500 Filialen in Deutschland teilen sich auf in circa 170 Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen, rund 1.150 Presse- und Tabakfachverkaufsstellen sowie rund 170 Convenience-Stores. Darüber hinaus gehört Valora im Geschäftsbereich Food-Service zu den international führenden Produzenten von Laugengebäck.

Durch die Einschränkungen des Flugverkehrs und die Ausgangsbeschränkungen in vielen Ländern im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus verzeichnet das Retail-Netzwerk von Valora seit Anfang März 2020 auf gleicher Fläche einen Umsatzverlust von circa zehn Prozent gegenüber Vorjahr; im Food-Service-Netzwerk beträgt der Rückgang rund 30 Prozent. Trotz behördlicher Anordnungen zur Eindämmung des Virus sind Valora zufolge auch im Food-Service aktuell noch über 80 Prozent der Verkaufsstellen geöffnet. Lediglich in Österreich und den Niederlanden erlauben die gesetzlichen Rahmenbedingungen vorübergehend nicht den Betrieb dieser Geschäftsart.

Die negativen finanziellen Auswirkungen durch die Corona-Krise will Valora durch verschiedene Maßnahmen abmildern. Zum ersten sollen sämtliche Investitionen in Expansion und Umbauten vorerst zurückgehalten werden. Das betrifft auch den Umbau der in der SBB-Ausschreibung gesicherten Verkaufsstellen. Zum zweiten habe man mit den wichtigsten Vermietern eine Stundung der Mietzahlungen vereinbart. Zum dritten habe der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2020 vorgeschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 einmalig auszusetzen.

Kurzarbeit ab dem 1. April - Lohneinbußen werden vollständig kompensiert

Darüber hinaus hat Valora mit Wirkung zum 1. April 2020 für ihre von Schließungen und reduzierten Öffnungszeiten betroffenen Mitarbeitenden im Verkauf, für einen großen Teil der Mitarbeitenden in der Verwaltung sowie in Produktion und Logistik Kurzarbeit beantragt. Im März werde man allen Mitarbeitern, auch denen die sich bereits in Kurzarbeit befinden, ein volles Gehalt zahlen. Für den Monat April plant Valora die Lohneinbußen ihrer Mitarbeiter aufgrund von Kurzarbeit aus eigener Tasche vollständig kompensieren. Auch für Agentur- und Franchisepartnern suche man nach Lösungen, um die wirtschaftliche Tragbarkeit auch für die selbständigen Unternehmer und deren Mitarbeitende sicherzustellen. So werde zum Beispiel in der Schweiz für die Mitarbeitenden der Retail-Agenturen (Franchise-Partner) trotz Kurzarbeit der volle Lohnausgleich im März und April garantiert.

Michael Mueller, CEO der Valora Gruppe, sagt: „Aufgrund der großen Unsicherheiten und den drastischen Veränderungen unserer Lebensumstände sind wir alle maximal gefordert. Alle Mitarbeitenden im Valora Netzwerk setzen sich in dieser schwierigen Zeit mit großem Engagement für die Grundversorgung der Bevölkerung und unser Unternehmen ein. Als Unternehmen setzen wir alles daran, sie dabei bestmöglich zu schützen und zu unterstützen. Wir wollen im Rahmen der Möglichkeiten unseren Beitrag für unsere Kunden, Mitarbeitenden und Partner leisten und dabei die finanzielle Stabilität wahren, um gut durch diese Krise zu kommen und danach gemeinsam wieder zur alten Stärke zurückzufinden.“

Lesen Sie dazu auch:

Wie der Bahnhofsbuchhandel mit der Corona-Krise umgeht (18.03.2020)



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(jf) 26.03.2020


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