GfK und Börsenverein veröffentlichen Studie zur Onleihe-Nutzung

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Studie: Wer leiht was in Bibliotheken und insbesondere online? Ein 360°-Blick auf die Onleihe/Grafik: GfK

Studie: Wer leiht was in Bibliotheken und insbesondere online? Ein 360°-Blick auf die Onleihe/Grafik: GfK

Die Bundesregierung plant, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die E-Book-Leihe durch öffentliche Bibliotheken „Onleihe“ zu überprüfen und eine Regelung zu schaffen, die Nutzern, Autoren, Bibliotheken und Verlagen gleichermaßen gerecht werden soll. Um eine Grundlage für einen politischen Dialog zu bieten, hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Kooperation mit der GfK eine Studie zur Onleihe-Nutzung veröffentlicht. Zentrales Ergebnis der Studie Wer leiht was in Bibliotheken und insbesondere online? Ein 360°-Blick auf die Onleihe ist, das die Onleihe die Kaufbereitschaft buchaffiner und kaufkraftstarker Zielgruppen an Buchmarkt schmälert.

Insgesamt 2,6 Mio. Menschen leihen in Deutschland über die Onleihe digital Bücher und andere Medien aus. 1,9 Mio. leihen E-Books, das entspricht 73 Prozent. Zwei Drittel der Onleihe-Nutzer sind unter 50 Jahre alt und außerdem überdurchschnittlich gut situiert und gebildet.

Ein weiteres Ergebnis der der GfK-Studie ist, dass 45 Prozent der Onleihe-Nutzer, die bisher Käufer
gedruckter Bücher waren beziehungsweise 46 Prozent bei E-Books, kaufen weniger oder gar keine Bücher mehr, seitdem sie das Angebot der Onleihe nutzen.

„Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass die Onleihe-Nutzung unmittelbaren Einfluss auf den Buchmarkt hat. Um weiterhin ein breit gefächertes Angebot an Büchern und E-Books in Deutschland bereitstellen zu können, benötigen wir gerechte Lizenzregelungen. Die von Bibliotheken geforderten Ausnahmen vom Urheberrecht für die Onleihe, die sogenannten Schrankenregelungen, bieten keine faire Entlohnung für die Leistungen der Verlage und Autoren und sind für uns damit kein gangbarer Weg. Wir fordern stattdessen, dass Bibliotheken zukünftig so ausgestattet werden, dass sie unter fairen Bedingungen für alle Beteiligten E-Books anbieten können“, sagt Nadja Kneissler, Vorsitzende des Verleger-Ausschusses des Börsenvereins.


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(ak) 27.11.2019


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