Zeit Online startet Paid-Content-Modell

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Die mit grauem Z+ gekennzeichneten Beiträge auf Zeit Online erfordern eine kostenlose Registrierung, die mit rotem Z+ gekennzeichneten ein digitales Abonnement/ Foto: Screenshot

Die Zeit Verlagsgruppe führt auf Zeit Online bezahlpflichtige Inhalte ein. Dabei setzt das Unternehmen auf ein zweistufiges Paid-Content-Modell. Für einen Teil der Inhalte müssen sich Nutzer zunächst kostenlos registrieren. Danach erhalten sie Zugriff auf ein wöchentliches Kontingent von zunächst fünf bis zehn Artikeln, bevor sie ein digitales Abonnement abschließen müssen.

Zudem gibt es einige Inhalte, die von vornherein nur Digitalabonnenten vorbehalten sind. Dazu zählen ausgewählte Artikel aus der Print-Ausgabe der Zeit, unter anderem die Titelgeschichte, das Dossier und die Einstiegstexte der jeweiligen Ressorts.

Parallel zur Einführung des Paid-Content-Modell vergrößert die Zeit damit ihr Digitalangebot um die Inhalte der Print-Ausgabe und des Zeit-Magazins. Die Beiträge werden ab Mittwochabend online gestellt und sind zum Großteil nur registrierten Nutzern bzw. Digitalabonnenten zugänglich. Die Login-pflichtigen Texte auf Zeit Online sind mit einem grauen „Z+“ und die Abo-pflichtigen mit einem roten „Z+“ gekennzeichnet.

Abgesehen von den Inhalten aus der Print-Zeitung experimentiert Die Zeit vereinzelt auch mit bezahlpflichtigem Content, der nur digital verfügbar ist. Insgesamt soll ein Großteil der Beiträge auf Zeit Online aber weiterhin frei zugänglich bleiben.

Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, erklärt zum Start des Bezahlmodells: „Wir haben einen, so hoffen wir, guten Weg gefunden, unsere elf Millionen Leser mit den aktuellen Inhalten der Print-Ausgabe bekanntzumachen – und im Gegenzug unsere Leser besser kennenzulernen.“

Christian Röpke, CEO Zeit Online, ergänzt: „Lesern, die sich auf Zeit Online registrieren, steht ab sofort ein größeres Angebot auch aus der Print-Zeit zur Verfügung. Wir haben mit Zeit Online eine hervorragende Reichweitenentwicklung, die wir so fortsetzen können. Gleichzeitig wollen wir das Digital-Abo durch unser Reader Revenue-Modell deutlich ausbauen.“

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(wr) 30.03.2017


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