US-Zeitungsmarkt erlebt weitere Verkaufsrückgänge

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Das Diagramm stellt die Verkaufsentwicklung derjenigen US-Tageszeitugnen dar, die ihre Auflagenzahlen der Alliance of Audited Media melden

Tageszeitungen in den USA haben 2018 eine verkaufte Auflage von insgesamt 28,6 Mio. Exemplaren pro Ausgabe an Werktagen und 30,8 Mio. Exemplaren an Sonntagen erreicht. Darin sind sowohl Print- als auch Digitalausgaben inbegriffen. Wie das Pew Research Center auf Basis der Daten der Alliance of Audited Media (AAM) ermittelt hat, entspricht dies einem Verkaufsrückgang von acht Prozent bei den Werktagsausgaben und neun Prozent bei den Sonntagsausgaben. Zum Vergleich: Die Tageszeitungen in Deutschland haben laut IVW 2018 einen Verkaufsrückgang von rund vier Prozent auf durchschnittlich rund 15,8 Mio. Exemplare pro Ausgabe verzeichnet (darin sind die Sonntagsausgaben der Tageszeitungen inbegriffen).

Blickt man nur auf die Print-Verkaufszahlen im US-Zeitungsmarkt, so fällt der Rückgang noch höher aus. Für die Werktagsausgaben ging die Auflage um zwölf Prozent zurück, bei den Sonntagsausgaben waren es 13 Prozent. Die Verkaufszahlen der Digitalausgaben sind derweil um sechs Prozent (werktags) bzw. acht Prozent (sonntags) angestiegen. 

Allerdings wurden dabei nicht die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journal berücksichtigt, da sie ihre Digitalverkäufe nicht vollumfänglich der Alliance of Audited Media melden. Die New York Times und das Wall Street Journal weisen ihre Digitalverkäufe in den jeweiligen Geschäftsberichten aus. Würden diese Zahlen berücksichtigt, läge das Plus der werktags verkaufen Digitalexemplare im US-Tageszeitungsmarkt bei 17 Prozent. Der Gesamtverkauf (Print + Digital) wäre um einen Prozent anstatt um acht Prozent rückläufig.

Der Werbeumsatz ging um 13 Prozent auf 14,3 Mio. Dollar zurück. Der Umsatzanteil digitaler Werbung lag bei 35 Prozent – ein Plus von vier Prozentpunkten gegenüber 2017. Der Vertriebsumsatz lag mit 11 Mio. Dollar leicht unter dem Niveau von 2017 (11,2 Mio. Dollar). Basis dafür sind die Geschäftsberichte von sieben börsennotierten Zeitungsverlagen, die mehr als 300 US-Tageszeitungen publizieren.


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(wr) 11.07.2019


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