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Insolventer Huber Verlag sucht Investor

%%%Insolventer Huber Verlag sucht Investor%%%
Neben Zeitschriften und Büchern gehört auch die E-Commerce-Plattform Szeneshop.com zu den Geschäftsfeldern des Huber Verlags aus Mannheim. Das Unternehmen hat Anfang Februar Insolvenz angemeldet. Abbildung: Screenshot www.szeneshop.com

Neben Zeitschriften und Büchern gehört auch die E-Commerce-Plattform Szeneshop.com zu den Geschäftsfeldern des Huber Verlags aus Mannheim. Das Unternehmen hat Anfang Februar Insolvenz angemeldet. Abbildung: Screenshot www.szeneshop.com

Der Huber Verlag hat am 4. Februar 2020 beim Amtsgericht Mannheim einen Insolvenzantrag gestellt. Der Verlag gibt verschiedene Medien für die Motorrad-und Tattoo-Szene heraus. Darüber hinaus gehören Events und eine E-Commerce-Plattform zum Unternehmen. Betroffen sind 50 festangestellte und rund 100 freie Mitarbeiter. Ihre Löhne und Gehälter sind vorerst durch das Insolvenzgeld gesichert. Der Geschäftsbetrieb wird fortgesetzt.

Der Verlag begründet die Insolvenz mit dem branchenweiten Erlösrückgang im Printbereich, verursacht u.a. durch stark rückläufige Anzeigenumsätze. Geschäftsführer Nico Imhof habe zwar durch Ausbau digitaler Erlösquellen wie readly, Magazin-Apps, kostenpflichtige Onlineinhalte, mit der Stockphoto-Internetseite motorinkmedia.com sowie mit moderaten Preiserhöhungen und Kosteneinsparungen gegengesteuert. Trotz des stark wachsenden Geschäfts bei den digitalen Produkten hätten die Kosten auf der Ausgabenseite jedoch nicht aufgefangen werden können. Daher sei die Geschäftsführung letztlich gezwungen gewesen, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Tobias Wahl von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte aus Mannheim bestellt. Er strebt eine Fortführung und Sanierung unter einem neuen Investor an. „Es gibt eine große und treue Fangemeinde und daher auch einen entsprechenden Bedarf an den Produkten und Leistungen des Huber Verlags", sagt Wahl. Zudem sei das Geschäftsmodell attraktiv für Interessenten. "Mit Hilfe eines neuen Investors, der bereit wäre, frisches Geld mit einzubringen, könnte der Neustart gelingen", so der vorläufige Insolvenzverwalter weiter. Ziel sei der Verkauf an einen neuen Investor im Rahmen einer übertragenden Sanierung und damit "der Erhalt des Verlags als Hort für Kreativität und Szenedenken sowie möglichst vieler Arbeitsplätze". Zu diesem Zweck würden Gespräche mit Gläubigern, Banken und potenziellen Investoren aufgenommen.

Der Huber Verlag wurde 1980 gegründet. Zum Magazin-Portfolio gehören Bikers News, Custombike, Dream-Machines, TätowierMagazin und Tattoo Erotica. Der Verlag organisiert jährlich die Custombike-Show, eine Messe für umgebaute Motorräder in Bad Salzuflen und die Custombike Summer Days in Mannheim. Für 2020 ist eine weitere Messe, die Tattoomea in München geplant.

Lesen Sie dazu auch:

Insolvenz des Huber Verlages: Berechtigte Hoffnungen auf Fortbestand (24. Februar 2020)


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(jf) 10.02.2020


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