Computec protestiert gegen "Kölner Aufruf gegen Computergewalt"

Mit einem offenen Brief an den Stadtrat sowie den Oberbürgermeister der Stadt Fürth hat das Medienunternehmen Computec Media gegen die Unterzeichnung des vor wenigen Tagen veröffentlichten "Kölner Aufrufes gegen Computergewalt" protestiert. In dieser Petition fordern Eltern und Wissenschaftler - z.B. der bekannte Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer - ein Verbot von Killerspielen.

Computec Media, dessen Verlagsportfolio fünfzehn Spielemagazine umfasst, äußert in seiner Stellungnahme Befremden darüber, dass die Politiker der Stadt eine Initiative unterstützen, die sich gegen die geschäftlichen Aktivitäten des in Fürth ansässigen Medienunternehmens mit seinen 200 Mitarbeitern richtet.

"Seit mehreren Jahren kämpfen wir aktiv gegen diese undifferenzierte, unsachliche Diskussion, die in letzter Konsequenz eine ernsthafte Beschneidung der Rechte unserer Kunden – erwachsener Spielerinnen und Spieler – bedeutet", heißt es in dem Computec-Schreiben. "Der wirtschaftliche Schaden, der uns als modernem Medienunternehmen in diesem Segment entstehen würde, ist kaum zu beziffern, hätte aber in jedem Fall den Abbau von Mitarbeitern zur Folge. Umso erstaunlicher ist der plakative Einsatz von OB und Rat der Stadt Fürth, die seit Jahren die Heimat von Deutschlands größtem Special-Interest-Verlag der Videospielebranche ist." Man wünsche sich einen konstruktiven Dialog und eine Versachlichung der Debatte.


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(is) 23.12.2008


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