Neue Pläne bei Brigitte: Mehr Veranstaltungen, zwei neue Magazine und eine Shopping-Card

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Brigitte-Publisher Iliane Weiß plant für 2017 ein neues Magazin in der Brigitte-Familie (Bild: Gruner + Jahr)

Ein stabiles Anzeigen- und Vertriebsgeschäft mit gedruckten Heften sowie steigende Werbeerlöse im Digitalsektor - dieses wirtschaftliche Resümee zog Iliane Weiß, Publisher Frauen- und Peoplemagazine bei Gruner + Jahr, für die Brigitte-Gruppe im Jahr 2016. Damit sei gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Wachstum erzielt worden.

In einem Pressegespräch am 11. Januar in Hamburg hielt sie gemeinsam mit Brigitte-Chefredakteurin Brigitte Huber, Brigitte-Digital-Chefredakteurin Eva Spundflasche Iliane Weiß, und Digital Business Director Christine Nieland nicht nur eine Rückschau auf wichtige Aktionen und Projekte des vergangenen Jahres, sondern bot auch einen Ausblick auf die Vorhaben, die die Brigitte-Macherinnen 2017 auf der Agenda haben. Dazu zählen zwei neue Zeitschriften, deren eine erstmals im März erscheinen, deren andere im Herbst auf den Markt kommen soll, über die aber vorerst keine weiteren Auskünfte erteilt wurden.

Sechs Spezialhefte aus der Brigitte-Gruppe wird es dieses Jahr geben, darunter erneut eine Ausgabe über Literatur und ein Sommerheft. Wie in den Vorjahren wird das Spezialheft Wechseljahre, das 2013 unter dem Markendach von Brigitte Woman erstmals erschien, eine weitere Neuauflage (mit unverändertem Inhalt) erleben. Wie Iliane Weiß erläuterte, erzielt der Verlag mit den Spezialen der Brigitte-Markenfamilie Verkaufsauflagen zwischen jeweils 30.000 und 80.000 Exemplaren.

Insgesamt 60 Heftfolgen der verschiedenen Brigitte-Titel einschließlich der Sonderhefte sind für 2017 vorgesehen (2016: 68). Nicht enthalten in dieser Zahl sind die Ausgaben des geplanten neuen Titels. Die Differenz zu 2016 erklärt sich aus der Einstellung von Brigitte Biografie, deren letzte Ausgabe im Juni 2016 erschien, sowie einer geringeren Zahl von Spezialen.

Mit ihren Veranstaltungen geht Brigitte künftig noch stärker in die Offensive. So werden anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl in der Gesprächsreihe 'Brigitte Live', die der Verlag 2013 ins Leben rief, erneut Interviews mit bekannten Politikerinnen (und gegebenenfalls Politikern) vor Publikum geführt. Ebenfalls fortgesetzt wird 'Brigitte Backstage', ein Tag der offenen Tür, den die Redaktion 2016 zum zweiten Mal veranstaltete. Rund 1.000 Leserinnen besuchten Ende April 2016 die Redaktionsräume und erhielten Einblick in die Abläufe der Redaktionsarbeit. Anders als zuvor wird die Veranstaltung, die in diesem Jahr am 17. Juni stattfinden wird, künftig kommerziell verwertet. Dazu gehört neben entgeltpflichtigen Auftritten von Sponsoren ein Eintrittspreis für die Besucherinnen, der nach Angaben von Weiß voraussichtlich zwischen zehn und 20 Euro je Person liegen wird.

Das erstmals 2016 veranstaltete Job-Symposium, das Brigitte im September 2016 in Berlin abhielt, hat sich, so Iliane Weiß, als Treffer erwiesen. Die 350 Teilnehmerplätze (für jeweils 300 Euro) waren nicht nur rasch ausverkauft, auch der Verlauf der ganztägigen Veranstaltung und das Echo der Teilnehmerinnen hätten die Macher in ihrem Konzept bestätigt. Dies umfasste in drei sogenannten Wissensträngen – Unternehmensgründung, digitale Kompetenz, Präsentation – neun Workshops sowie mehrere Vorträge hochkarätiger Persönlichkeiten, darunter Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und G + J-Chefin Julia Jäkel. 2017 sollen nun zwei Job-Symposien durchgeführt werden, eines im Mai in Hamburg, ein weiteres im September erneut in Berlin.

Eine Neuerung für Brigitte stellt die Shopping-Card dar, die der Verlag in diesem Jahr erstmals herausbringt. Sie wird im März der Folge 7/2017 der Brigitte beigelegt werden und verschafft der Nutzerin beim Einsatz im Handel Rabatte von rund 30 Partnern bzw. Marken. Anders als etwa bei der Frauenzeitschrift Glamour aus dem Münchner Verlag Condé Nast, der bereits seit 2007 zweimal jährlich eine Shopping-Card beiliegt, wird die entsprechende Brigitte-Ausgabe nicht zu einem höheren, sondern zum regulären Verkaufspreis angeboten werden.



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(sgo) 11.01.2017


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