Axel Springer: Vorstand und Aufsichtsrat veröffentlichen Stellungnahme zum KKR-Angebot

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Der Einstieg von KKR soll Axel Springer die finanziellen Mittel für weitere Investitionen bringen/ Foto: Axel Springer SE

Der Vorstand und der Aufsichtsrat von Axel Springer haben eine Stellungnahme zum Übernahmeangebot des Finanzinvestors KKR veröffentlicht. Darin empfehlen sie den Aktionären, das Angebot anzunehmen. Man habe die Pläne von KKR zum künftigen Geschäft von Axel Springer sorgfältig geprüft und begrüße, dass der Investor die langfristige Strategie des Unternehmens unterstützt. Friede Springer, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, und Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, die von Beginn an mitgeteilt hatten, ihre Anteile nicht veräußern zu wollen, waren an der Beschlussfassung nicht beteiligt.

KKR hatte über die Holdinggesellschaft Traviata II S.à r.l. einen Preis von 63 Euro pro Aktien angeboten. Dies entspricht einer Prämie von 39,7 Prozent gegenüber dem letzten unbeeinflussten Börsenschlusskurs von 45,10 Euro vom 29. Mai 2019. Die Annahmefrist endet am 2. August. Damit die Übernahme gelingt, bedarf es einerseits einer Mindestannahmeschwelle von 20 Prozent an Axel Springers Grundkapital. Zudem werden regulatorische Zustimmungen wie kartellrechtliche, außenwirtschaftliche sowie medienkonzentrationsrechtliche Freigaben erforderlich. 

Sollte die Übernahme erfolgreich sein, wollen Friede Springer und Mathias Döpfner ein Konsortium mit KKR bilden, um das weitere Vorgehen im Hinblick auf Axel Springer zu koordinieren. Im Rahmen einer Aktionärsvereinbarung wurde festgehalten, einen sechsköpfigen Aktionärsausschuss als höchstes gemeinsames Entscheidungsgremium einzurichten. Die Sitze in diesem Gremium sollen in Abhängigkeit von der Höhe der Beteiligung von KKR verteilt werden. Der Finanzinvestor darf jedoch maximal drei Mitglieder bestimmen. Der Vorsitzende des Ausschusses soll von Friede Springer benannt werden. Entscheidungen sollen grundsätzlich mehrheitlich getroffen werden, wobei dem Vorsitzenden im Fall einer Stimmengleichheit der Stichentscheid obliegt. 

In der Aktionärsvereinbarung wurde unter anderem auch festgehalten, dass die Welt-Gruppe „nach pflichtgemäßem Ermessen des Vorstands von Axel Springer fortgeführt werden“ soll. Zudem heißt es dort: „Dies steht unter der Voraussetzung einer angemessenen Steuerung der jährlichen Ergebnissituation.“

Warum Axel Springer die Vereinbarung mit KKR eingegangen ist, können Sie hier nachlesen.


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(wr) 12.07.2019


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