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Stern startet digitales Bezahlangebot

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Die Zeitschrift Stern aus dem Hamburger Verlag Gruner + Jahr bietet seit heute (6. November) einen Teil ihrer auf www.stern.de publizierten Inhalte unter dem Namen Stern Plus nur noch gegen Entgelt an. Der Zugang zu diesen Inhalten ist mit einem Abonnement möglich, das 13,99 Euro im Monat kostet. Enthalten in diesem Preis ist das E-Paper des Sterns. Wer zusätzlich auch das gedruckte wöchentlich erscheinende Magazin beziehen möchte, zahlt 23,99 Euro im Monat. Wer bereits Stern-Abonnent ist, kann das neue Digital-Angebot zum Vorteilspreis nutzen oder erhält im Falle eines Kombi-Abonnements das Plus-Angebot kostenlos. Zum Start bietet Stern Plus zudem ein kostenloses 30-tägiges Probeabo an.

Das kostenpflichtige Abonnement richtet sich an Leser, die sich jenseits der schnellen Nachricht für Hintergründe und Service interessieren. Stern Plus bietet Lesestücke über wichtige Themen, ausgewählte Artikel als eingelesene Audiostorys, Podcasts aus beliebten Stern-Rubriken wie zum Beispiel 'Die Diagnose' sowie aufwendige multimediale Reportage-Projekte wie 'Die Überlebenden'. Darüber hinaus umfasst das Stern-Plus-Abo den Podcast 'Wahre Verbrechen', der sonst nur Audible-Kunden oder Stern-Crime-Plus-Abonnenten vorbehalten ist.

Für den Aufbau der technischen Plattform von Stern Plus hat Gruner + Jahr im Rahmen der Google Digital News Initiative eine Anschubfinanzierung erhalten.

Gruner + Jahr treibt mit der Einführung von Stern Plus die eigene digitale Paid-Content-Strategie voran. Erst vor kurzem hatte der Verlag für das Kriminalmagazin Stern Crime ein digitales Bezahlangebot gestartet – es war das erste dieser Art für einen Titel aus dem Hause Gruner + Jahr (DNV Online berichtete). Bisher hatte der Verlag in der Monetarisierung seiner Online-Inhalte primär auf Werbevermarktung gesetzt. Daneben gab es im App-Bereich Lesermarkt-Ansätze, beispielsweise die Chefkoch-App, die Ende März 2019 bereits 50.000 Abonnenten zählte (mehr dazu hier).

Beim Blick auf den Wettbewerb der wöchentlichen Nachrichtenmagazine zieht Stern nun dem Spiegel nach. Der Spiegel hatte Mitte 2018 ein neues digitales Bezahlmodell – genannt Spiegel+ - eingeführt. Das Modell zeichnet sich ebenfalls durch eine einfache Produktstruktur und den zugrunde liegenden Freemium-Charakter aus. Preislich liegt Stern Plus mit 13,99 Euro im Monat jedoch deutlich unter Spiegel+, für das monatlich 19,99 Euro aufgerufen werden. Focus dagegen setzt digital noch gänzlich auf Reichweite und Werbevermarktung.



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(sgo) 06.11.2019


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