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Ringier bekommt neuen Gesellschafter

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Mobiliar-CEO Markus Hongler (links) und Ringier-CEO Marc Walder bauen ihre Partnerschaft aus/ Foto: Mobiliar

Mobiliar-CEO Markus Hongler (links) und Ringier-CEO Marc Walder bauen ihre Partnerschaft aus/ Foto: Mobiliar

Die Schweizer Versicherung Mobiliar will 25 Prozent der Anteile am Verlagshaus Ringier erwerben. Wie die beiden Unternehmen mitteilen, sei das Investment langfristig angelegt. Mobiliar bekommt als Minderheitsgesellschafter zwei Sitze im Verwaltungsrat. Über die Höhe des Investments und die Bewertung der Anteile haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Beteiligungserwerb soll in der ersten Hälfte 2020 abgeschlossen werden.

Der größte Teil der Mittel soll in die weitere Entwicklung der Ringier AG fließen. CEO Marc Walder erklärt: „Das langfristige Commitment der Mobiliar beeindruckt uns und das passt zu Ringier. Die Mobiliar unterstützt die Strategie von Ringier, international konsequent in digitale Marktplätze, unabhängigen Journalismus und Spitzen-Technologien zu investieren. Ringier hat sich in den vergangenen Jahren zu einem digital führenden Medienunternehmen in Europa entwickelt. Diesen Weg werden wir weitergehen. Die journalistischen Marken bleiben unabhängig.“

Markus Hongler, CEO der Mobiliar, sagt: „Ringier hat eine Reihe von Fähigkeiten und Stärken, die uns interessieren: die Plattformökonomie sowie die zielgruppengenaue, digitale Marktbearbeitung mit verschiedenen Instrumenten. Außerdem eröffnen sich für uns neue Möglichkeiten in attraktiven, internationalen Märkten, insbesondere im EU-Raum. Dadurch haben wir die Chance, den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen außerhalb unseres Heimmarktes Schweiz neu zu denken.“

Die beiden Sitze von Mobiliar im Ringier-Verwaltungsrat übernehmen Hongler und der Präsident des Mobiliar-Verwaltungsrats, Urs Berger. Die Familie Ringier bleibt gemeinsam mit CEO Marc Walder Mehrheitsaktionärin der Ringier-Gruppe mit einem Anteil von 75 Prozent. An der Zusammensetzung der operativen Führungsgremien soll sich nichts ändern. Sowohl das Group Executive Board der Ringier AG als auch die Geschäftsleitung der Mobiliar sollen unverändert bestehen bleiben. Auch sollen beide Unternehmen völlig eigenständig bleiben.

Mobiliar wurde 1826 in Bern gegründet und ist nach eigenen Angaben die älteste private Versicherungsgesellschaft der Schweiz. Mit Ringier kooperiert das Unternehmen bereits als Partner beim Joint-Venture Scout24 Schweiz.


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(wr) 03.02.2020


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