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Axel Springer will Delisting vorziehen

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Will Axel Springer bereits vier Wochen vor dem ursprünglich angesetzten Termin von der Börse nehmen: Dr. Mathias Döpfner, Vorstandvorsitzender/ Foto: Axel Springer SE

Will Axel Springer bereits vier Wochen vor dem ursprünglich angesetzten Termin von der Börse nehmen: Dr. Mathias Döpfner, Vorstandvorsitzender/ Foto: Axel Springer SE

Axel Springer plant das Delisting von der Börse in die Kalenderwoche 15 (6. – 12. April 2020) vorzuziehen. Ursprünglich sollte der Rückzug von der Börse am 4. Mai erfolgen. Der Termin war damals mit dem Gedanken angesetzt worden, dass das Delisting nicht zwischen der Einberufung und Durchführung der für den 22. April 2020 geplanten Hauptversammlung erfolgt. Denn laut Unternehmensangaben hätte dies zu nachteiligen Auswirkungen auf die Durchführung der Hauptversammlung und die technische Abwicklung von Dividendenauszahlungen führen können.

Allerdings hatte der Vorstand um den Vorsitzenden Dr. Mathias Döpfner am 23. März beschlossen, die Hauptversammlung angesichts der Entwicklungen rund um das Corona-Virus abzusagen. Die oben geschilderte Situation kann deshalb nicht mehr eintreten, weshalb das Delisting vorgezogen werden kann. Die Voraussetzungen dafür liegen mit Abschluss des Delisting-Erwerbsangebots durch den Finanzinvestor und Springer-Großaktionär KKR vom 21. Februar 2020 vor. 

Mit dem Delisting-Erwerbsangebot wurde Axel-Springer-Aktionären die Möglichkeit gegeben, ihre Aktien vor der Einstellung der Börsennotierung zu veräußern. KKR bot dafür einen Barpreis von 63 Euro je Aktie. Friede Springer und Mathias Döpfner, die direkt und indirekt gemeinsam rund 45,4 Prozent des Grundkapitals von Axel Springer halten, wollten ihre Anteile in diesem Zuge nicht veräußern, hieß es von Konzernseite. KKR hielt vor Abgabe des Angebots bereits 44,9 Prozent der Axel-Springer-Aktien.

Bei Springer geht man nun davon aus, dass die Wertpapierbörsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart sowie Tradegate Exchange im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Delisting die Einbeziehung der Axel Springer SE-Aktien in den Freiverkehr beenden werden.


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(wr) 26.03.2020


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