Montag, 22. Juli 2019

VDZ: Kampagne für Pressefreiheit notwendiger denn je

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Weltkarte der Pressefreiheit. Quelle: Reporter ohne Grenzen

Vier Jahre nach dem Anschlag auf die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo muss man leider konstatieren, dass die Bedrohung der Presse- und Meinungsfreiheit inzwischen auch in vielen Ländern Europas tägliche Realität ist. „Die Saat, die durch Gegner der Presse- und Meinungsfreiheit oft kampagnenartig gesät wird, darf aber nicht weiter aufgehen. Fällt die Pressefreiheit, fallen auch alle anderen Freiheiten! Politik und Gesellschaft sind hier gleichermaßen gefordert dieses elementare Grundrecht zu stärken und zu schützen“, sagt dazu Stephan Scherzer, VDZ-Hauptgeschäftsführer.

Zugleich erinnerte er an das Attentat mit der Ermordung eines Großteils der Redaktion von Charlie Hebdo vor vier Jahren, das auch der Ausgangspunkt der VDZ-Kampagne zur Presse- und Meinungsfreiheit war. „Bedrohungen, die sich gegen Journalistinnen und Journalisten, Verlage und Publizisten mit dem Ziel richten, diese mundtot zu machen, sind in Kombination mit Kampagnen wie „Fake Media“, „Lügenpresse“ und „Alternativen Fakten“ eine brandgefährliche Mischung, mitten in den Demokratien Europas. „Die Bedrohung der Presse- und Meinungsfreiheit ist in Europa seit den Anschlägen auf Charlie Hebdo zuhause, wie die Ermordung der Journalisten Daphne Caruana Galizia aus Malta und des Slowaken Ján Kuciak im vergangenen Jahr zeigt“, betont Scherzer. Beide hat der VDZ posthum mit der „Goldenen Victoria 2018 – Pressefreiheit“ ausgezeichnet.

Der VDZ will seine Kampagne für Pressefreiheit im Jahr 2019 intensivieren, mit gleich zwei Veranstaltungen um den Tag der Pressefreiheit am 3. Mai. Dabei setzt der Verband weiterhin auf die volle Unterstützung seiner rund 500 Mitgliedsverlage, die die verschiedenen Motive der Kampagne in ihren Medien weit über 1.000 mal geschaltet haben.

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(rd) 09.01.2019


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