Freitag, 19. April 2019

Der Freitag feiert zehn Jahre Neustart mit Jakob Augstein

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Die Wochenzeitung Der Freitag ist heute mit einem achtseitigen Sonderteil erschienen. Anlass ist das zehnjährige Jubiläum seiner Neupositionierung nach der Übernahme durch den Verleger Jakob Augstein. Im Februar 2009 war der Freitag erstmals in einem neuen Layout und mit dem Untertitel „der Freitag - Das Meinungsmedium“ erschienen. Neu eingeführt wurden außerdem ein Community-Konzept und die konsequente Verzahnung von Print und Online. Der Sonderteil enthält u.a. ein Gespräch mit Guillaume Paoli und Cornelia Koppetsch über den Kurs der Zeitung und eine Rückschau auf zehn Jahre freitag.de-Community.

Gegen den Branchentrend hat der Freitag seine Verkaufsauflage im letzten Jahrzehnt gesteigert. So hat sich seit dem Relaunch im ersten Quartal 2009 die Abonnement-Auflage der Wochenzeitung mehr als verdoppelt. Zuletzt erreichte der Freitag laut IVW fast 19.000 Abonnenten (4. Quartal 2018). Die gesamte Verkaufsauflage lag bei mehr als 24.000 Exemplaren. „Mit kleinem Team und großer Leidenschaft haben wir es geschafft, den Freitag als feste Größe im Zeitungsmarkt zu etablieren. Und nicht nur das: Der Freitag steht mittlerweile auf einem soliden Fundament und ist finanziell unabhängig. Darauf sind wir sehr stolz“, resümiert Geschäftsführerin Dr. Christiane Düts.


Dr. Christiane Düts, Geschäftsführerin der Freitag. Foto: der Freitag

Auch in den letzten Jahren hat der Freitag immer wieder neue Akzente gesetzt, neue Themen wurden erschlossen und neue Formate eingeführt, z.B. in Kooperation mit dem britischen Guardian der Longread „The Guardian Reportage“. Internationale Anerkennung gab es zudem für das Design: Aktuell darf sich der Freitag „European Newspaper of the Year“ nennen. Im Rahmen des European Newspaper Award gewann der Freitag die Kategorie „Wochenzeitung“.


Jakob Augstein, Verleger und Geschäftsführer der Freitag. Foto: Franziska Sinn

Stolz ist man bei der Wochenzeitung insbesondere aber, wenn es wie im November 2018 gelingt, Debatten anzustoßen. Damals initiierte der Freitag, der heute rund 275.000 Fans und Follower in sozialen Netzwerken erreicht, unter dem Hashtag #unten eine Debatte über soziale Ungleichheit. Verleger Jakob Augstein sagt zu Ausrichtung und Zukunft der Zeitung: „In den vergangenen zehn Jahren haben wir eine drastische Veränderung der politischen Landschaft erlebt. Und ob man nun beispielsweise an den Klimawandel oder die Frage der sozialen Gerechtigkeit denkt - wir stehen vor großen Herausforderungen, und ich glaube, dass der Freitag in der aktuellen Lage umso mehr als kritische, linksliberale Stimme gebraucht und geschätzt wird.“

Die verkäuferischen Aktivitäten anlässlich des Jubiläums startete der Verlag mit einer Abo-Offensive: Für Neuabonnenten gibt es ein so genanntes Geburtstagangebot, das mit Vorzugspreisen für ein halbes Jahr sowie dem neuem Roman des US-amerikanischen Star-Autors T. C. Boyle aufwartet. Im Einzelhandel setzt man ganz stark auf den Travel Retail. Dazu gehören Top Titel Stapelpräsenter in den Schmitt & Hahn-Standorten Frankfurt HBF, Erfurt, Heidelberg, Karlsruhe, Kiel, Konstanz, Mannheim und Nürnberg. Darüber hinaus soll es Stapelplatzierungen auf den Top-50-Tischen in Filialen der Valora Retail Deutschland geben.

Die Februar-Ausgaben des Blattes werden zudem über die Medienwand des Dienstleisters stella distribution am Hamburger Hauptbahnhof beworben. Und schließlich sind Einzelhändler von Verleger Jakob Augstein zu einem Gewinnspiel eingeladen.




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(jf) 07.02.2019


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