Samstag, 14. Dezember 2019

ProSiebenSat.1 startet Fußball-Zeitschrift

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Die Mediengruppe ProSiebenSat.1 bringt im Februar 2020 ein Fußball-Magazin in den Handel. Wie der Konzern ankündigt, soll die Marke Life After Football aus den Niederlanden nach Deutschland gebracht werden. Neben dem gedruckten Magazin soll es auch eine Website und einen Instagram-Account geben. 

Das Heft soll künftig alle zwei Monate erscheinen. Für die Erstausgabe ist eine Druckauflage von 40.000 Exemplaren geplant. Der Copypreis soll bei acht Euro liegen. Inhaltlich beschäftigt sich Life After Football mit dem „Leben abseits des Fußballplatzes“ und dem „Leben nach der Fußballkarriere“.  Fußballer, Influencer und Branchengrößen sollen in Interviews und Artikeln Einblicke in ihr Leben geben. Der Sport werde auch im Kontext von Mode, Fankultur, Design, Kunst, Musik, Reisen, Gesundheit und Food thematisiert.

Life After Football wurde 2006 von dem ehemaligen niederländischen Fußballprofi Regi Blinker und dem Unternehmer Soufian Asafiati gegründet. Blinker spielte zwischen 1986 und 2002 in der ersten und zweiten Spielklasse in den Niederlanden und zwischenzeitlich auch in England und Schottland. Mit Feyenoord Rotterdam gewann er einmal die Meisterschaft und viermal den nationalen Pokal.

Im Heimatmarkt werden unter der Marke Life After Football auch Events veranstaltet, beispielsweise die Award Night zur Auszeichnung des Fashion Player 2019, an der laut Unternehmensangaben 1.000 Gäste teilnahmen. ProSiebenSat.1 will dem Vorbild folgend auch in Deutschland Events veranstalten.

„Mit Life After Football bereiten wir Fußballgeschichten auf Hochglanzniveau auf“, erklärt Zeljko Karajica, CEO von 7Sports. „Hier geht es weniger um Tabellen und Platzierungen, sondern um die Menschen hinter ihrem Sport und ihren Leidenschaften auf und außerhalb des Platzes. Das crossmediale Magazin liefert Informationen, die der Fan normalerweise nicht bekommt. Die Marke passt perfekt zu 7Sports, weil wir sie durch unser Sport-Ökosystem in allen Richtungen weiter entwickeln können.“



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(wr) 02.12.2019


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