Montag, 30. März 2020

Bastei Lübbe: Positive Entwicklung im Kerngeschäft Buch und Romanhefte

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Vorstandsvorsitzender Carel Halff betont die positive Entwicklung des Kerngeschäfts Buch und Romanhefte/Foto: Behrbohm Augsburg

Die börsennotierte Bastei Lübbe AG hat in den ersten neun Monaten ihres Geschäftsjahres vom 1. April bis zum 31. Dezember 2019 ihren prognostizierten Umsatz erreicht. Demnach erzielte der Konzern einen erwartungsgemäß leicht unter dem Vorjahreswert liegenden Gesamtumsatz von 70,6 Mio. Euro (Vorjahr 73,5 Mio. Euro).

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) wurde durch nicht zahlungswirksame Wertminderungen im Segment Games in Höhe von 13,0 Mio. Euro belastet und verringerte sich entsprechend auf minus 8,2 Mio. Euro verglichen mit 2,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge betrug minus 11,6 Prozent (Vorjahr: 2,8 Prozent). „Bereinigt um diese außerordentliche Belastung hätte sich das EBIT auf 4,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt und die EBIT-Marge wäre auf 6,9 Prozent gestiegen“, erläutert Ulrich Zimmermann, Vorstand Finanzen.

„Die positive Entwicklung des Kerngeschäfts bestehend aus den Segmenten Buch und Romanhefte setzt sich weiter fort“, erklärt Vorstandsvorsitzender Carel Halff und ergänzt: „Bei stabilen Umsätzen von 62,1 Mio. Euro haben wir hier das EBIT um 57 Prozent auf 3,6 Mio. Euro gesteigert. Zudem haben wir die Netto-Verschuldung nochmals stark auf 6,2 Mio. Euro (Vorjahr 17,8 Mio. Euro) reduziert. Hier kommen wir deutlich schneller voran als geplant.“

Die Umsätze von 56,2 Mio. Euro im Segment Buch liegen leicht unter dem Vorjahreswert. Aufgrund der Erfolge des im Januar 2018 gestarteten Effizienzprogramms und einer daraus resultierenden verbesserten Kostenstruktur verbesserte sich das Segment-EBIT planmäßig auf 2,3 Mio. Euro.

Das Segment Romanhefte erzielte in den ersten neun Monaten 2019/2020 einen Umsatz von 6,0 Mio. Euro verglichen mit 7,7 Mio. Euro im Vorjahr. Das Segment-EBIT erhöhte sich auf 1,3 Mio. Euro. Die Rätselsparte wurde zum 31. Mai 2019 verkauft.

Der Umsatz im Segment „Games“ betrug im Zeitraum von April bis Dezember des Geschäftsjahres 8,5 Mio. Euro. Das Segment-EBIT hat sich von minus-0,2 Mio. Euro im Vorjahr auf minus 11,8 Mio. Euro deutlich verringert. Dies ist auf Wertberichtigungen des Firmenwerts in Höhe von 4,9 Mio. Euro sowie bilanzierter Computer- und Videospiele in Höhe von 8,1 Mio. Euro zurückzuführen.

Für das komplette Geschäftsjahr erwartet der Konzern nach wie vor einen Wert zwischen 85 und 87 Mio. Euro. Für das Konzern-EBIT erwartet er aufgrund der Belastungen aus dem Segment Games ein gegenüber der bisherigen Prognose deutlich reduziertes Ergebnis von voraussichtlich minus10,5 Mio. bis minus 6,7 Mio. Euro (bisher: 3,5 - 5,3 Mio. Euro).




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(ak) 14.02.2020


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