Von:  dnv-online Engage!
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Betreff:  Das Abo-Ökosystem des Tagesspiegel



Liebe Engage!-Community

Heute starte ich mit einer der wohl unoriginellsten und gleichzeitig schwierigsten Fragen, die man für einen Einstieg wählen kann:

Wie geht es euch?

Ich weiß, einen Pulitzer-Preis gewinnt diese Frage nicht 😅– und doch finde ich, man fragt sich das untereinander viel zu selten. Auch antwortet man nicht immer ehrlich. Ich erinnere mich noch daran, wie beeindruckt ich zu Beginn meines Volontariats war, als ich auf den ganzen Branchenevents gesehen und gemerkt habe: Hier wird ja viel offener auch über Herausforderungen, Fehler oder schlechte Zeiten gesprochen, als ich es erwartet hätte. 😶

Andersrum ist es natürlich auch wichtig, sich nicht ständig nur in einem negativen Sumpf zu suhlen, sondern eine optimistische Grundeinstellung zu behalten. Umso schöner finde ich die Tatsache, dass mein heutiger Gesprächspartner genau das tut: Im Kernteil von Engage! erzählt uns Christian Junker, warum er in puncto Paid Content im deutschen Medienmarkt positiv in die Zukunft blickt, wo er Potenziale sieht und wie diese beim Tagesspiegel genutzt werden. 👇

In den Inspire me´s werfen wir heute außerdem einen kleinen Blick auf Snapchat und die New York Times. Noch länger will ich euch gar nicht aufhalten – viel Spaß beim Lesen! 😉

💙Und wenn ihr mir erzählen wollt, wie es euch geht: Dann schreibt mir doch gerne unter vivian.bissel@presse-fachverlag.de.

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Das Abo-Ökosystem des Tagesspiegel

Der Tagesspiegel betreibt eine Vielfalt an Geschäftsmodellen. Neben den klassischen Abo-Angeboten in Print und Digital sind das beispielsweise Newsletter, Reisen, ein Shop oder auch Auktionen. Ein weiterer essenzieller Bereich sind die Fachinformationen mit den B2B-Briefings „Tagesspiegel Background“. Der Paid-Content-Bereich bei den redaktionellen B2C-Angeboten ist im Vergleich dazu noch recht jung, nimmt aber seit Beginn einen hohen strategischen Stellenwert in der Digital-Strategie des Medienhauses ein.

Aus dem breit aufgestellten Angebots-Portfolio ist so über die Jahre ein ganzes Abo-Ökosystem entstanden. Was wir aus diesem für unsere eigene Paid-Content-Strategie mitnehmen können, erklärt Christian Junker, Head of Paid Content beim Tagesspiegel. Die wichtigsten Erkenntnisse habe ich unten in einem Listicle zusammengefasst.👇

Foto: Nassim Rad


Vom Tagesspiegel können wir lernen…

…positiv gestimmt zu bleiben und Potenziale zu erkennen.

Christian Junker sieht im deutschen Lesermarkt für Digital-Abos noch viel Raum für Wachstum. Das zeigt sich auch beim Tagesspiegel selbst, denn der Abo-Bestand bei Tagesspiegel Plus wächst aktuell mit rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Gewissen Schwankungen sei das allgemeine Informationsbedürfnis und damit die Nachfrage nach kostenpflichtigen journalistischen Angeboten trotzdem immer unterlegen, so Junker. Das zeigte sich vor allem während der Corona-Pandemie, als das Informationsbedürfnis überall besonders hoch war – was damals dementsprechend auf viele Paid-Content-Abos einzahlte.

✅ …zu beobachten, welche Inhalte zu welchen Effekten führen.

Wie bei den meisten Medienhäusern trifft die Redaktion die Entscheidung, welche Inhalte vor oder hinter der Paywall landen. Dabei konnte festgestellt werden: Die Inhalte, die zum Kaufabschluss führen, sind hinterher nicht zwingend die Inhalte, die dann von den Lesern konsumiert werden. Wichtig dabei: Für ein erfolgreiches Paid-Content-Geschäft wird beides benötigt.

Inhalte, die ins Abo führen – also Conversion-Treiber sind –, bieten oft einen Nutzwert. Als Tagesspiegel-Beispiel führt Junker hier die Frage „Wie finanziere ich ein Eigenheim in Berlin?“ an. Auch Gesellschafts- und Partnerschaftsthemen seien gute Conversion-Treiber.

☝️ Ähnliche Erkenntnisse kennen wir übrigens aus dem Projekt Drive (Digital Revenue Initiative) von der Deutschen Presse-Agentur und der Unternehmensberatung Highberg: Hier konnte durch monatelanges Testen und Sammeln von Datenschätzen ermittelt werden, dass vor allem Analysen und Kommentare (als „Give me Perspective“ bezeichnet) sowie ermutigende und lösungsorientierte Geschichten (als „Inspire me“ bezeichnet) ins Abo konvertieren.

Was speziell die Tagesspiegel-Abonnenten anschließend im Abo hält und sie an die Marke bindet, sind aber eher die „klassischen Tagesspiegel-Themen“. Das sind vor allem die regionale und die nationale Politik. Daher werden Artikel aus diesen Themenbereichen größtenteils hinter die Paywall gestellt und exklusiv den Abonnenten geboten.

✅ …eine mutige Preisgestaltung anzustreben.

Wer im Paid-Content-Geschäft erfolgreich sein will, sollte die eigenen Inhalte auch selbstbewusst vertreten, so Christian Junker. Denn: „Angebote von wenigen Euro im Monat setzen die falschen Preisanker und senken die allgemeine Zahlungsbereitschaft für digitale Nachrichtenangebote. Wir selbst setzen bereits seit einiger Zeit mit einem vergleichsweise hohen Monatspreis von 14,99 € stärker auf die Steigerung des ARPU als auf die reine Anzahl des Abo-Bestands.“ 💸

Wer mit der Abkürzung nichts anzufangen weiß: ARPU steht für „Average Revenue per User“, also den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer. Das Kürzel solltet ihr euch merken – denn es wird in der einen oder anderen Ausgabe von Engage! sicher wieder auftauchen. 😉

✅ …die Nutzung von diversen Kanälen danach zu gestalten, welche KPIs man befeuern will.

Medienhäuser müssen sich mit einer Menge messbarer Werte beschäftigen. Dazu gehören nicht nur Churn oder Abo-Zahlen, sondern auch Faktoren wie Media Time und natürlich Engagement. Doch welches Produkt zahlt denn nun auf welchen KPI ein? Das muss am Ende jedes Medienhaus für sich rausfinden, man kann sich dabei aber ruhig an Erfolgsbeispielen orientieren.

Der Tagesspiegel nutzt beispielsweise:

➡️ Gamification zur Leserbindung. Wer die letzte Ausgabe von Engage! gelesen hat, sollte mit dem Begriff schon etwas anfangen können. Dabei geht es darum, nicht-spielerische Kontexte in etwas Spielerisches zu wandeln. Denn: Wir Menschen haben alle einen Spieltrieb in uns verankert. Und wer etwas spielt, beschäftigt sich automatisch lange damit. Der Tagesspiegel bietet deshalb etwa Sudoku und „Begriffel“ als Online-Spiele im Abo-Ökosystem an. 🎮

➡️ Pushes – also Benachrichtigungen – sowohl in der App als auch auf der Website, vor allem zur Reaktivierung der User. Denn: „Ein Abo, das ich regelmäßig nutze, werde ich in der Regel nicht kündigen“, betont Junker.

➡️ Eine moderierte Kommentarfunktion für das Engagement. Leser tauschen sich gerne untereinander zu Themen aus, was das Community-Gefühl stärken und am Ende auch auf die Leserbindung zu einer Marke einzahlen kann. 💞 Um die Leserbindung und die Vernetzung der Community untereinander zu stärken…

➡️ …bietet der Tagesspiegel außerdem regelmäßige Offline-Veranstaltungen und -Leserevents an. Dazu gehören beispielsweise der Tagesspiegel Summit, das Fachforum, der Politik-Talk, aber auch exklusive Lesungen, Konzerte und persönliche Treffen mit den Redakteuren der Zeitung.

➡️ Zu guter Letzt bespielt die Zeitung außerdem ein breit aufgestelltes Portfolio an Newslettern – groß genug, dass ich dafür einen eigenen Punkt aufmachen muss. Denn vom Tagesspiegel können wir auch lernen…


innerhalb eines Produktes zu diversifizieren und so verschiedene Leserbedürfnisse zu erfüllen.

Denn die Newsletter des Tagesspiegels sind ein wichtiger Bestandteil der Paid-Content-Strategie. Es gibt überregionale sowie regionale und lokale Newsletter (z.B. „Tagesspiegel Checkpoint“ und „Tagesspiegel Bezirke“), aber auch Special-Interest- und Pop-up-Newsletter wie „Tagesspiegel Im Osten“ zu den diesjährigen Landtagswahlen in den östlichen Bundesländern. 📨

Mittlerweile stellt die Zeitung immer mehr ihrer Newsletter hinter die Paywall. Neben den kostenpflichtigen „Tagesspiegel Background“-Newslettern gehören seit diesem Jahr nämlich auch die vorher kostenfreien Bezirksnewsletter (zugeschnitten auf die Berliner Regionen) zum Digital-Abo Tagesspiegel Plus. Damit wird dieser Kanal also ein immer wichtigerer Hebel in puncto Paid Content.

Spannend dabei: Ein Newsletter war sogar der Ausgangspunkt des ersten Paywall-Angebotes des Tagesspiegel, erklärt Christian Junker: „Auch basierte unser erstes Paywall-Angebot, sozusagen der Vorgänger unseres heutigen Paywall-Abos Tagesspiegel Plus, auf dem erfolgreichen B2C-Newsletter ´Tagesspiegel Checkpoint´ unseres Chefredakteurs Lorenz Maroldt. Auch dieser ist in seiner Vollversion weiterhin exklusiv für Abonnentinnen und Abonnenten.“

Zum Schluss bleibt noch zu betonen: Nicht nur kostenpflichtige Produkte sind wichtig für das Paid-Content-Business – auch wenn man rein intuitiv erstmal davon ausgeht. Denn ohne kostenfreie Schnupperprodukte bekommt man Abonnenten wohl kaum dazu, einer Marke ihre Zeit zu widmen und ihr Vertrauen zu schenken. Deshalb bietet der Tagesspiegel auch weiterhin und ergänzend kostenfreie Newsletter (z.B. „Die Morgenlage“ und „Die Abendlage“) an, um Leser überhaupt an die Marke heranzuführen. 💌

So ergibt sich am Ende ein vielfältiges Abo-Ökosystem – in dem jedes Produkt auf unterschiedliche Faktoren und KPIs der Paid-Content-Strategie einzahlt.

Christian Junker sieht in puncto Paid Content auch deshalb positiv in die Zukunft, weil Abo-Modelle ein Revival feiern. So erklärt der Head of Paid Content: „Noch vor wenigen Jahren wurden Abos im Digitalen totgesagt. Heute setzen nicht nur Legacy Publisher weiterhin darauf, auch disruptierende Medien-Start-ups setzen darauf. Jüngere Zielgruppen fangen an, die Vorteile dieser Vertragsform zu erkennen, zum Beispiel, jederzeit Zugriff auf die eigenen abonnierten Inhalte zu haben. Anbieter wie Netflix und Spotify haben geholfen, Bedenken gegen Abo-Modelle abzubauen. Wie diese Anbieter muss man den Nutzern aber auch das Vertrauen geben, flexibel kündigen zu können.“

In meinen Inspire-me-Inhalten gebe ich euch jeden Monat snackable Content in Form von Tipps & Tricks, halte euch in puncto Paid Content auf dem Laufenden und werfe mit euch zusammen auch mal einen Blick über den Tellerrand - etwa auf andere Länder und in andere Branchen.


Quelle: Snapchat, Abbildung: ink drop, Adobestock

Unabhängig davon, wer es nutzt: Von Snapchat hat bestimmt jeder schonmal gehört. Der Instant-Messaging-Dienst zeigt mit dem charakteristischen Geist-Symbol als Logo auf einen Blick, was die App so besonders macht. 👻 Hier verschicken User nämlich Bilder, Videos oder Texte an ihre Freunde, die nach dem Öffnen automatisch gelöscht und deshalb nur einmal angeschaut werden können. Das unterscheidet Snapchat von den meisten anderen Plattformen – auch wenn hier, ähnlich wie bei Instagram oder WhatsApp, auch Stories erstellt werden können, die erst nach 24 Stunden entfallen. ⏱️Knapp 800 Mio. monatlich aktive User tummeln sich auf der Plattform.

Für mich besonders spannend ist aber Snapchats Abo-Angebot: User können Gebrauch von Snapchat+ machen und so auf exklusive Inhalte zugreifen. Die Preise liegen in Deutschland bei 4,49 Euro pro Monat, 24,99 Euro für sechs Monate oder 44,99 Euro für zwölf Monate. Knapp 11 Mio. Abonnenten nutzen diesen Service bereits weltweit. 💰

Auch Creator können auf Snapchat von verschiedenen Monetarisierungsmethoden profitieren. Eine davon ist das Stories Revenue Share Programm. Das bedeutet: Ausgewählte Creator werden an dem Werbeumsatz beteiligt, der über Anzeigen zwischen ihren Stories generiert wird. Auch Snapchatter, die in einem Monat zu den Top-Performern auf der Plattform gehören, werden durch einen Monats-Boni belohnt. Außerdem bietet die Plattform Tools an, die es Marken leichter machen soll, mit Creators auf Snapchat zusammenzuarbeiten. 🤝

Warum das so spannend ist? Weil es nochmal unterstreicht, was Christian Junker uns weiter oben schon erklärt hat: Dass Abo-Angebote ein Revival erlebt haben und gerade durch Streaming-Dienste, Gaming-Angebote oder eben auch Social Media ganz selbstverständlich in unserem Alltag verankert sind.

Übrigens: Im Community-, Social-Media- und Creator-Economy-Newsletter „Trick 17“ von meiner Kollegin Sophia Fiedler konntet ihr in der letzten Ausgabe sehr tiefe Einblicke in das Community-Business von Snapchat bekommen. 👀 Ihr seid noch nicht dafür angemeldet? Dann holt das doch gleich hier nach! 📨

Abbildung: OneClic, AdobeStock

Habt ihr schon mitbekommen, dass die New York Times ihre erfolgreichsten Podcasts hinter die Paywall schiebt? Die Info findet man beispielsweise beim Wall Street Journal. Laut der Tageszeitung sollen künftig nur noch die drei aktuellen Folgen des News-Podcasts „The Daily“ frei verfügbar sein, ältere Folgen sind dann nur noch den Abonnenten vorbehalten.🎧

Aus Unternehmenssicht steckt dahinter die verständliche Strategie, durch die Podcast-Inhalte neue Abonnenten zu gewinnen. Doch wie wirkt das Ganze aus User-Sicht? Als ich mich dazu belesen wollte, stieß ich bei dem Social-News-Aggregator Reddit auf eine Diskussion dazu. 🗣️ Und hier klingt bei dem einen oder anderen leichter Unmut raus. Es finden sich Bemerkungen wie:

🗨️ „The Daily, Wordle und Connections zu verlieren, würde die NYT effektiv aus meinem Leben löschen. Ich gebe dem Ganzen zwei Jahre.“ (288 Up-Votes)

🗨️ „Die Idee von Podcasts hinter einer Paywall übersteigt mein Verständnis. Da draußen gibt es so viele qualitativ gute und frei zugängliche Podcasts – und man hat nur eine begrenzte Anzahl an Stunden, um sie zu hören! Ich mag den Journalismus und die Qualität der NYT, aber das scheint mir eine fehlgeleitete Entscheidung.“ (495 Up-Votes)

Die Up-Votes zeigen übrigens die Anzahl derer an, die einer Aussage zustimmen. Aber: Es finden sich genauso auch User, die die Strategie dahinter zu verstehen scheinen. So schreibt ein Reddit-Nutzer etwa: „Ich werde wahrscheinlich nicht abonnieren, aber ich hoffe, es funktioniert für sie. Guter Journalismus kostet eben Geld und kann sich nicht immer durch Werbung finanzieren.“ 🤷

Aus der Diskussion lese ich also sowohl Pro als auch Contra raus – und hatte daran richtig Spaß, weil es auch mich nochmal anders zum Denken anregt. Was denkt ihr: Sollte die New York Times hinsichtlich ihrer Podcast-Strategie so verfahren, wie sie es gerade tut? Oder besser einen Schritt zurücktreten und das Ganze überdenken? 🤔

Bleibt jedenfalls abzuwarten, wie gut die Umstellung auf die Monetarisierungsstrategie der NYT einzahlen wird – und spannend ist dabei auch die Frage, ob es ein eigenes Podcast-Abo geben wird. Für Bereiche wie "NYT Games" oder den eigenen Koch-Content bietet die Zeitung das nämlich bereits an.




Paid-Content-Analyse Juli 2024: Handelsblatt wächst stark, Bild mit 15.000 neuen Abos

Sky und RTL erweitern Zusammenarbeit
(Zum Start des Abo-Bundles Sky Stream)

Kicker startet Paid-Content-Abo

Deutsche kaufen Games vermehrt per Download

New York Times: 300.000 neue Abonnenten in 3 Monaten

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Welche Sammelleidenschaft habt ihr?

Zum Schluss habe ich euch heute noch was Kleines aus meinem persönlichen Künstler-Alltag mitgebracht. Nämlich: Kakaokarten! ✨ Nein, das hat nichts mit Schokolade zu tun – schade eigentlich… 🍫

Davon habt ihr wahrscheinlich noch nie gehört, oder? Das Kürzel „Kakao“ steht für „Kartenkunst, Auflagen und Originale“. Die meist 8,9 x 6,4 Zentimeter großen Karten sind, meines Wissens, vor allem in der Anime-/Manga-Community weit verbreitet. Ist man auf Events wie der Leipziger Buchmesse, der Dokomi oder auch der Hamburger Polaris unterwegs, sieht man sie bei dem einen oder anderen Künstlerstand aufblitzen. 🖌️

Was ich an den kleinen Karten so spannend finde, ist der Sammeleffekt. Ich selbst habe auch schon bei einigen Aktionen mitgemacht, bei denen Künstler sich zum Zeichnen und Tauschen zusammengefunden haben. Meist wird ein bestimmtes Thema vorgegeben (zum Beispiel „Katzen“, „Dragon Ball“, etc.). Am Ende werden die Karten gemischt und jeder Künstler erhält eine. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell daraus ein echter Sammeldrang entstehen kann… 😅

💵 Diese Karten werden auf Events, privat oder online auch verkauft. Die Preise variieren hier nach Aufwand und „Skill“ des Künstlers, sowie danach, ob es ein Unikat oder eine Kopie ist. Ich habe schon einzelne Karten für bis zu 20 Euro oder mehr über die Theke wandern sehen, die meisten gehen aber eher für Preise zwischen fünf bis zehn Euro weg. Wahnsinn, wofür Menschen gewillt sind, Geld auszugeben – wenn es einen gewissen Wert für sie hat. 😉 Ich selbst habe auch schon die eine oder andere Kakaokarte abgestaubt…

In meinen Augen ist das auch gerechtfertigt, denn: In diesen kleinen Karten stecken immer eine Menge Herzblut, Materialien und Zeit.💙 Das wissen auch die Künstler selbst und scheuen sich daher nicht, sie zu einem hohen Preis anzubieten – wie jedes Medienhaus es mit seinen Produkten ja auch tut, wenn die Qualität stimmt.

Und jetzt bin ich gespannt: Habt ihr auch eine geheime Sammelleidenschaft? 👀

Das dürft ihr mir gerne schreiben unter: vivian.bissel@presse-fachverlag.de. Über Feedback, Anmerkungen und Wünsche freue ich mich aber genauso! 😉

Wir lesen uns nächsten Monat! 😉





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