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Pin AG steht vor Verkauf an Konsortium um Dieter von Holtzbrinck und Marc Zeimetz

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Pin Mail aus Berlin gehört zu den erfolgreichsten rgionalen Postunternehmen in Deutschland. Foto: Pin AG

Pin Mail aus Berlin gehört zu den erfolgreichsten rgionalen Postunternehmen in Deutschland. Foto: Pin AG

Im Zuge der Übernahme von Postcon durch Quantum Capital Partners steht der Verkauf einer weiteren Beteiligung bevor. Ein Konsortium unter Führung der Dieter von Holtzbrinck Vermögensverwaltung GmbH plant gemeinsam mit Marc Zeimetz die Pin AG und ihre drei Tochterunternehmen in Berlin zu übernehmen. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt.

Die Pin AG, operativ tätig unter der Marke Pin Mail, gilt als eines der erfolgreichsten regionalen Postunternehmen in Deutschland. 2018 hat das Unternehmen laut eigenen Angaben einen Umsatz von 70 Millionen Euro erzielt. Dr. Axel Stirl, CEO der Pin AG, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Aktionären: „Mit ihrem unternehmerischen Ansatz und dem langfristigen, nachhaltigen Investitionshorizont werden wir die Pin AG weiter erfolgreich entwickeln können.“

Der Postdienstleister gehörte seit 2017 zur Postcon Gruppe des damaligen Eigentümers PostNL. Sie hatte die Pin AG in zwei Schritten von der Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck übernommen, die von 2008 bis 2017 Geschäftsanteile hielt. In dieser Zeit kam auch der damalige Holtzbrinck-Manager Marc Zeimetz zu Pin. Er war dort mehrere Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrats. Zeimetz sagt: „Die Pin kenne ich seit über 15 Jahren sehr gut. Gemeinsam wollen wir Investoren uns engagieren, um die Pin AG bei ihrer weiteren Entwicklung zu unterstützen.“ Zeimetz war 2013 in die Madsack Mediengruppe gewechselt, wo er in verschiedenen Funktionen am Ausbau des Postgeschäfts beteiligt war, zuletzt als CFO in der Konzerngeschäftsführung. Seit 2018 ist er als Business Angel tätig.

Pin Mail ist das erste 100-prozentige Tochterunternehmen aus der Postcon-Gruppe, das verkauft werden soll. Unter der Regie von PostNL waren zuvor verschiedene Minderheitsbeteiligungen von Postcon an regionalen Briefdiensten im gesamten Bundesgebiet veräußert worden. Ähnlich wie nun bei Pin Mail hatten die Käufer alle einen Verlagshintergrund.

Dieter von Holtzbrinck gehören über die DvH Medien-Gruppe u.a. der Berliner Tagesspiegel, das Handelsblatt und eine 50-prozentige Beteiligung am Zeitverlag. Der Tagesspiegel ist wiederum beteiligt am Zustellunternehmen Berlin Last Mile, woraus sich Synergien für Pin Mail ergeben könnten.

Die Zusammenarbeit von Pin Mail mit Postcon soll auch unter den neuen Eigentümern fortgeführt werden. 

Weitere Meldungen zum Thema auf dnv-online.net:

Verkauf von weiteren Postcon-Beteiligungen an Zeitungsverlage freigegeben (1. Oktober 2019)

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(jf) 07.11.2019


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