expert und trans-o-flex setzen auf neue Mehrwegbehälter im Versand

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Die expert-Gruppe setzt für den Warenversand an ihre Elektronik-Fachgeschäfte künftig auf eine gemeinsam mit trans-o-flex Express entwickelte Transportlösung mit Mehrwegbehältern. Foto: trans-o-flex

Die expert-Gruppe setzt für den Warenversand an ihre Elektronik-Fachgeschäfte künftig auf eine gemeinsam mit trans-o-flex Express entwickelte Transportlösung mit Mehrwegbehältern. Foto: trans-o-flex

Die Elektronikfachhandelsgruppe expert ersetzt Versandkartons durch eine Mehrweg-Versandlösung, die gemeinsam mit dem Expressdienst trans-o-flex entwickelt wurde. Auf diese Weise sollen unter anderem  700.000 Kartons pro Jahr eingespart werden.

Das expert-Zentrallager in Langenhagen wird für den Versand an die bundesweit 410 Fachmärkte und Fachgeschäfte künftig ausschließlich Mehrwegbehälter einsetzen. „Die Umstellung erfolgt im Zuge unserer Logistik-Nachhaltigkeitsstrategie und ist ein weiterer Schritt in Richtung einer umweltfreundlichen Belieferung unserer Standorte“, sagt Edwin ten Voorde, Geschäftsbereichsleiter Logistik bei expert. „Zusätzlich können wir damit Beschädigungen und Verluste im Warentransport deutlich senken sowie den Wareneingang bei unseren Fachhändlern beschleunigen und vereinfachen.“

Knapp acht Monate lang hatte die expert-Gruppe mit trans-o-flex Express die neue Versandlösung getestet. 38 expert-Standorte haben im Rahmen der Pilotphase insgesamt 22.000 kleine und große Mehrwegbehälter erhalten. Im Rahmen einer anschließenden Befragung hätten die teilnehmenden Märkte das Gesamtkonzept, die Praktikabilität, die Qualität und das Handling jeweils mit „sehr gut“ bewertet. Daraufhin habe expert die komplette Umstellung auf die Behälterlogistik beschlossen und trans-o-flex zugleich als exklusiven Logistikpartner beauftragt. Damit hat das Unternehmen zusätzlich den Transport von jährlich rund 250.000 Paketen übernommen, die expert bisher über einen anderen Dienstleister versandt hatte.

Die Einführungsphase soll bis zum Jahreswechsel abgeschlossen sein. Aktuell läuft die Auslieferung der benötigten Mehrwegbehälter. Ab Januar 2020 soll der Regelbetrieb beginnen. Kartonage wird für den Transport dann nur noch benutzt, wenn es sich um versandfähige Originalkartons handelt, die auf diese Weise nicht neu verpackt werden müssen.

Ausschlaggebend für den Umstieg sei für expert neben der Umweltfreundlichkeit vor allem die gestiegene Qualität der Lieferung gewesen. Denn im Vergleich zum Versand in Kartons sei die Zahl der Warenbeschädigungen um 74,2 Prozent gesunken. Darüber hinaus spare jede Filiale signifikant Arbeitszeit, weil die Aufbereitung für den Verkauf sowie die Entsorgung anfallender Kartonage schneller geht oder ganz entfällt. Expert beziffert die Zeitersparnis auf 3.000 Vollzeit-Arbeitstage pro Jahr.


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(jf) 03.12.2019


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