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Staatliche Ausschreibung für Zeitungszustellung in Norwegen abgeschlossen

%%%Staatliche Ausschreibung für Zeitungszustellung in Norwegen abgeschlossen%%%
In Regionen ohne Zeitungszusteller wird die norwegische Post auch künftig von montags bis freitags Tageszeitungen zustellen. Samstagsausgaben werden zuküntig von einem neuen Dienstleister ausgeliefert. Foto: Posten Norge AS/ Birger Morken

In Regionen ohne Zeitungszusteller wird die norwegische Post auch künftig von montags bis freitags Tageszeitungen zustellen. Samstagsausgaben werden zuküntig von einem neuen Dienstleister ausgeliefert. Foto: Posten Norge AS/ Birger Morken

In vielen europäischen Ländern ist angesichts sinkender Briefvolumina eine Senkung der vorgeschriebenen Zustelltage für den Post-Universaldienst im Gespräch. In Norwegen ist die Reduzierung der Zustellfrequenz bereits beschlossen.

Ab dem 1. Juli 2020 wird die norwegische Post nur noch an zwei bis drei Tagen pro Woche Briefe zustellen (dnv-online berichtete). Aktuell sind es noch fünf Tage pro Woche. Möglich wurde dies durch eine entsprechende Änderung des Postgesetzes.

Um die Übergangsphase für Zeitungsverlage zu erleichtern und Zeitungsabonnenten in Regionen ohne alternative Zustelldienste trotzdem einen Zugang zu gedruckten Tageszeitungen zu ermöglichen, wurde die Zeitungszustellung in Regionen ohne Post-Wettbewerber öffentlich ausgeschrieben. Betroffen waren rund 15 Prozent der Zeitungsauflage in Norwegen.

Einer Mitteilung des federführenden Ministeriums zufolge wird Posten Norge in Zukunft von Montag bis Freitag überall dort die Zustellung von Zeitungen übernehmen, wo den Verlagen keine Alternative zur Verfügung steht. Die Ausschreibung bezog sich in diesem Fall nur auf die Tage, an denen keine Briefzustellung stattfindet. Die Zustellung an Samstagen wird ab Anfang 2021 vom Unternehmen Aktiv Norgesdistribusjon AS übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt läuft noch eine ähnliche Vereinbarung mit dem  Unternehmen Easy2You - Logistikk og Transport AS.

Für die Ausschreibung hatten dem Ministerium für Verkehr und Kommunikation bis zu 255 Millionen NOK pro Jahr zur Verfügung gestanden (umgerechnet rund 25,6 Mio. Euro), die das norwegische Parlament (Storting) für diesen Zweck bewilligt hatte. Wie das Ministerium nun mitteilte musste der Finanzrahmen nicht im vollen Rahmen ausgeschöpft werden. Dank der erfolgreichen Ausschreibung sei es gelungen, die Kosten für die Zustellförderung auf 165 Mio. NOK – (16,6 Mio. Euro) pro Jahr zu begrenzen.


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(jf) 22.01.2020


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